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Monatsfoto Januar 2017: Der DTB wünscht allen ein Frohes Neues Jahr und alles Gute !!

Nach einem schönen und erfolgreichem 2015 geht die DTB-Arbeit unter Leitung des Geschäftsführers Dr. Stephan Langhoff nahtlos weiter. Das Konzept des "Richtig Lernen und Lehrens" steht weiterhin im Mittelpunkt. Die kaum auslotbare Tiefe östlicher Übungen Westlern zugänglich zu machen und dabei übergeordnete Perspektiven einzubeziehen hat sich als gangbarer Weg erwiesen - jenseits von Esoterik und überholten Ideologien.

Überprüfbare Standards der Erwachsenenbildung werden z. B. eingefordert von Krankenkassen und Zentraler Prüfstelle Prävention. Mit ihnen wird der DTB auch weiterhin eng zusammenarbeiten.

Es ist dabei eine große Herausforderung, alle Interessierten mit ihren völlig unterschiedlichen Ansichten und Denkweisen "unter einen Hut zu bringen" - Faktencheck, die zentrale Säule der DTB-Arbeit reicht dabei nicht aus. Vielleicht hilft bei der Orientierung im Einzelfall ja wieder mal der hier des öfteren zitierte Albert Einstein? Jedenfalls gibt es auch dieses Jahr wieder zahlreiche Seminar-Wochenenden und Seminar-Wochen - Termine siehe rechte Randspalte - Anmeldung auf www.tai-chi-dvds.de/bestellung.html.

Meister Yang Chengfu und seine modisierte Tai-Chi-Form in wissenschaftlicher Forschung und Lehre

Beim komplexen Thema "Yang Chengfu" nutzen immer mehr offene Yang-Stilisten die wissenschaftlichen DTB-Dokumente zum "Yang-Family-Tai-Chi". Dies hat dem DTB einen Aufschwung in Expertise, Glaubwürdigkeit und Authentizität eingebracht und zugleich den Einfluss ausländischer Lobby-Verbände bzw. Glaubensgemeinschaften stark verringert. Dies wiederum führt zu einer Steigerung der Qualität und Transparenz unserer Erwachsenenbildung und Gesundheitsförderung.

Das vom berühmten Meister Yang Chengfu gelehrte Wissen über die Yang-Familientradition ist für Theorie und Praxis der Lehrer-Ausbildung wichtig, aber es ist viel begrenzter als seine Befürworter wahrhaben wollen, da schon in der Vorgeneration viel verloren gegangen war und der Meister selbst erstens erst spät zu lernen anfing und zweitens nicht viel an seine Schüler weitergegeben haben soll. Er selbst hat sich auch recht negativ zu der Qualität seiner Schüler geäußert.

Offizielle Vertreter der ITCCA oder der IA* wie Chu Kinghung oder Yang Zhenduo haben lange Zeit nicht mehr in Deutschland unterrichtet. Ihr Rückhalt schwindet, denn nach Austritten und Lücken in der Glaubwürdigkeit und Expertise stehen sie zunehmend isolierter da und werden u. a. vom Deutschen Dachverband DTB nicht anerkannt.

Zugleich steigt das Interesse an Ideologie-Freiheit, Faktentreue und Yang-Chengfu-Tai-Chi-Formen, die mit Anatomie/ Physiologie und Pädagogik/ Didaktik weiter-entwickelt werden. Solche hat der DTB auf der Basis der Yang-Zhenduo-Form und der Fu-Zhongwen-Form für Lehrerausbildung und Fachfortbildung geschaffen und in ganz Deutschland verbreitet.

Erst mit diesen DTB-Programmen kann das Yang-Chengfu-Erbe in westlicher, weltanschaulich neutraler Erwachsenenbildung eingesetzt werden. Heutige, offen eingestellte Lehrende lassen sich durch angebliche Authentizität immer weniger beeindrucken und nutzen angesichts der großen Zahl von inszenierten Hypes, Halb-Wahrheiten und Fake-News die Dossiers der DTB-Clearing-Stelle "Yang-Family-Taijiquan".

Yang Chengfu - wo bleibt der Faktencheck?

Yang Chengfu poster video: "Press" missingPersonen-Kult und Guru-Tum behindern den klaren Blick auf die Fakten. Dafür ist das Thema "Yang-Chengfu" ein beredtes Beispiel. Esoterisch-traditionelle Glaubensgemeinschaften wie Yang Juns "International Association", die angetreten sind, "der Menschheit zu helfen" kann dies naturgemäß egal sein - Glauben heißt nun einmal "nicht wissen" und oft wohl auch "nicht-wissen-wollen". Doch für mich als stetig recherchierender Forscher ist es immer wieder enttäuschend, dass bzgl. des Yang-Stil-Standardisierers Yang Chengfu Ungereimtheiten, Falschaussagen und Irrtümer so häufig tabuisiert werden. Wird es aus Loyalität und Gehorsam "übersehen" - oder wird es garnicht bemerkt? Es ist doch leicht erkennbar, dass es sich bei dem angeblichen Yang-Chengfu-Foto "Pressen/ Drücken" (hier in der Illustration von Matthias Wagner) in Wirklichkeit um "Peng/ Schützen Rechts" handelt. Als vielbeschworene "Lernhilfe" also von den Fakten her ungeeignet. Und schöne Bilder scheinen manchem lieber zu sein als kritische Rezensionen. Die Krone der Ignoranz ist für mich, diese modernisierte Yang-Chengfu-Form als "traditionelle Familienform" hochzujubeln. Wem nützen eigentlich solche Elfenbeintürme? Durch mangelnde Aufklärung das Wissen der Schüler kleinzuhalten, kommt m. E. den internationalen Taiji-Lobby-Verbänden chinesischer Meister entgegen, die sich gern als "Botschafter des richtigen Tai Chi" sehen und die Deutungshoheit für sich reklamieren wollen.

 

Archive: Kiel Lübeck Ausbildung und www.yang-chengfu.info/yang-chengfu-center.html