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Deutscher Tai Chi Bund - Dachverband für Tai Chi und Qigong e. V. gegr. 1996

Zusammenschluss führender Institute bietet Ausbildung und Kassen-Zertifizierung aller Berufe

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Monatsfoto März 2013 oder später

Tai Chi Qigong Deutschland


z. B. nur die Bühne mit den Teilnehmenden und evtl. eins vn ganz hinten mit den Zuschauern und der Bühne...

Alter Titel:

Qigong-Ausbildungen und die Überprüfbarkeit von Standards

Neuer Titel

Ausbildungsstandards im Qigong und ihre Weiterentwicklung

Das TQJ veranstaltet eine öffentliche Podiumsdiskussion zu dem Thema "Ausbildungsstandards in Qigong und ihre Überprüfbarkeit".

Teilnehmen werden: Dr. Johann Bölts und Vertreter des DDQT, der Dt. Qigong Gesellshaft, des Taijiquan & Qigong Netzwerkes, der Freien Gesundheitsberufe, der VHS und des Verbandes für Turnen und Freizeit (HH Landesverband des DTB)

Ort: Hamburg, Datum: 1. März 2013, Zeit: 14 − 17 Uhr + eine Stunde zur freien Diskussion. Die Teilnahme ist kostenfrei, der genaue Ort wird noch bekannt gegeben..

Quelle:  http://www.tqj.de/Archiv/412/boelts.html  

DTB-Info: Die Diskussion ist neu entbrannt: Welche Schulen unterrichten "Das traditionelle Taijiquan der Yangfamilie"? Die Kritik wird erläutert am Beispiel des "Yang Chengfu Tai Chi Chuan Center Germany" von Frank Grothstück (s. Website-Review Yang Chengfru Center Köln. Diese "offizielle Schule der International Yang Style Tai Chi Chuan Association" ist kein DTB-Mitglied. DTB-Schulen in Bayern arbeiten jetzt noch enger zusammen - Termine, Lehrpläne und Dozenten hier: Tai Chi München Ausbildung.



Zusammenfassung Einschätzung Stephan Langhoff  Stand 21.2.13

- wohl auch der Tenor des Monatsfotos - je nach Verlauf der Diskussion

Bölts und TCZ sind für mehr Wissenschaftlichkeit - Szene beharrt auf der "Deutungshoheit" ihrer Experten und befürchtet Image-Verlust. Wahrscheinlich ist das Tai Chi Zentrum die einzige Einrichtung, die seine Verschärfung mitträgt und gut findet - dies wurde der DAK mitgeteilt.

Die Diskussion dient dem Zweck, Bölts zu bewegen, seine Verschärfung rückgängig zu machen bzw. abzumildern. Dies wird er hoffentlich nich tun, sondern sagen: Ich liebe Diskussionen aber unsere Verschärfung bleibt auf jeden Fall - wir hatten ja unsere Gründe.

VHS und VTF haben ein vitales Interesse am Status Quo, weil sie es unter den verschärften Bedingungen ungleich schwerer hätten (Zusatz-Dozenten, bisherige Dozenten tragen Änderungen nicht mit etc.). Oder sie müßten kenntlich machen, dass ihre Ausbildung nicht zur Kassen-Anerkennung führt.

Wahrscheinlich werden etliche DDQT-Mitglieder künftig von den Kassen nicht mehr anerkannt, weil sie Therapie mit in der Ausbildung haben, was Bölts nicht will.

Der DDQT fürchtet zudem um die Entwertung seiner Richtlinien bei den Kassen. Diese ist durch Bölts Aussage entstanden, Verbände seien keine geeigneten Ansprechpartner für die Primärprävention der Kassen, weil sie die gesamte Qigong-Bandbreite widerspiegeln.

Das wäre indirekt eine Aufwertung unseres Verbandes, weil er satzungsgemäß nahe bei den Krankenkassen aufgestellt ist.

Zauberwort "Das Spezifische am Qigong"

Außer Bölts werden alle plädieren für das Hochhalten der "spezifischen Qualität des Qigong". Nur so können sie auf ihren vorherigen Standards beharren mit dem Argument, Bölts Änderungen würden "das Qigong" wie sie es definieren zu westlich machen und das würden sie ablehnen.


Ankündigungstext:

Das TQJ-Gespräch öffentliche Podiumsdiskussion
„Ausbildungsstandards im Qigong
und ihre Weiterentwicklung“
1. März 2013 in Hamburg, Beginn 14.00 Uhr,
Volkshochschule Hamburg, Schanzenstr. 75
Moderation bis 17 Uhr, bis ca. 18 Uhr offener Austausch
www.tqj.de
Krankenkassen fördern Qigong-Kurse zur Gesundheitsprävention,
viele Sportvereine und fast alle Volkshochschulen
haben Qigong in ihrem Programm – und alle
wollen sicher gehen, ihren Kunden bzw. Mitgliedern
einen qualifizierten Qigong-Unterricht zu bieten.
Aber was ist ein „qualifizierter“ Qigong-Unterricht?
Wie sollte eine Ausbildung zum Qigong-Kursleter und
zur Qigong-Lehrer aussehen, damit sicher gestellt ist,
dass die spezifische Qualität des Qigong auch die Kursteilnehmern
erreicht?
Kann man sich an „ähnlichen“, westlichen Methoden
und deren Ausbildungsstandards orientieren? Die Vergleichbarkeit
fördert dies sicher, aber sichert es auch
die spezifische Qualität des Qigong?
Was wäre ein guter Weg?
Welche Kriterien sind förderlich?
Welche scheinen nur nützlich?
In welche Richtung sollen die jetzt gültigen Standards
weiterentwickelt werden?
Das Taijiquan & Qigong Journal als deutschsprachige
Fachzeitschrift lädt Experten zum Podiumsgespräch
und alle Interessierten zur Diskussion
ein. Als Teilnehmer haben zugesagt:
Ruth Arens (Verband für Turnen und Freizeit, HH
Landesverband des Dt. Turnerbundes)
Sonja Blank (Freien Gesundheitsberufe sowie Taijiquan
und Qigong Netzwerk Deutschland)
Dr. Johann Bölts (Universität Oldenburg und Vorsitz
der Prüfkommssion für die DAK)
Annette Borkel (Deutscher Volkshochschulverband)
Birgit Halberstadt (Dt. Qigong Gesellschaft)
Dr. Peter Wolfrum (Dt. Dachverband für Qigong und
Taijiquan)
Moderation: Helmut Oberlack (Herausgeber TQJ)
und Dietlind Zimmermann (Redaktion TQJ)


Gekürztes Bölts-Interview - nur das wichtige

Wir haben gesagt: Wir können Standards formulieren aufgrund meiner und Giselas Expertise. Es stimmt, da waren wir ein bisschen anmaßend. Das ist uns ja auch entsprechend um die Ohren geschlagen worden. Aber dazu stehe ich auch heute und stelle mich gerne der Diskussion, in jedem Falle. Die Diskussion bringt uns ja weiter, und ich hatte auch in den Gesprächen mit den Vertretern der eben genannten Organisationen den Eindruck, dass sie einen Austausch begrüßen und der eine sagte dann auch: Ja, man macht eben nur das Notwendigste. Und was notwendig ist, das waren die harten Kriterien. ..

Aber das Problem ist ja immer: Wie handhabbar und wie praktikabel sind diese Standards? Ich persönlich empfinde die Standards als Notlösung. Sie sind für mich keine optimale Lösung. Sie sind eine Notlösung, die unter den gegebenen Umständen für etwas mehr Orientierung sorgen. Die für mich beste Lösung wäre – so wie ich das hier aus dem Hochschulbereich kenne – wenn die Ausbildungsinstitute mit ihren Ausbildungsgängen akkreditiert werden. Wenn also gesagt wird, die Ausbildung des Institutes X ist okay und all diejenigen, die bei dem Institut X ihre Ausbildung gemacht haben, sind anerkennungsfähig...

Und das wäre jetzt meine Frage: Ist es nicht so, dass, wenn ihr solche Kriterien formuliert, ihr indirekt den traditionellen Qigong-Ausbildungsweg diskreditiert als unzureichend? Denn der traditionelle Qigong-Lehrer ist nicht gleichzeitig studierter Pädagoge, ist nicht gleichzeitig studierter Philosoph usw. und so fort. Und es gehört eben zum klassischen Ausbildungsweg des Qigong, dass diese Kompetenzen Teile der Qigong-Kompetenz sind.

J. B. Das ist in der Tat ein Dilemma. Ich weiß aber nicht, wie man aus diesem Dilemma heraus kommt. ..J. B. Ja gut, das würde bedeuten, dass diejenigen, die sozusagen mit Fachleuten ihre Ausbildung bestücken, keine gute Ausbildung machen. Es gibt diesen von dir eben angesprochenen und von mir übrigens auch sehr geschätzten klassischen Ausbildungsweg, den ich nicht diskreditiere...

Wir wollen durch diese Standards Mindeststandards formulieren, an die sich die Ausbildungsinstitute halten müssen, die die Qualifikation für den Bereich Primärprävention vermitteln wollen. Es geht uns nicht um das Qigong allgemein, es geht uns nur um diesen Bereich: Qigong in der Primärprävention...

Wenn Herr XY 20 Jahre lang Qigong gemacht hat, davon ein bisschen in China, ein bisschen hier, ein bisschen da usw., und er ist aber zu den Pionieren zu zählen, dann hat er damals seine Anerkennung bekommen. Herr XY bietet heute eine Ausbildung an, und Herr XY macht das immer noch alleine, dann würde seine Ausbildung nach den neuen Standards nicht anerkannt werden. Das ist vollkommen richtig.

D. Z. Das heißt, Leute, die von ihm in dieser Weise ausgebildet würden, würden von der DAK aufgrund dieser neuen Richtlinien keine Anerkennung bekommen....

Diese Standards gibt es seit 10 Jahren. Und nie hat jemand etwas gegen diese Standards gesagt. Nur immer gegen die Art und Weise, wie sie zustande gekommen sind.

Ich habe, als wir diese Notwendigkeit erachtet haben, die einschlägige Qualifikation jetzt wirklich auch einzufordern, mit dem DDQT, der Deutschen Qigong-Gesellschaft mit Foen Tjoeng Lie und mit der Medizinischen Gesellschaft gesprochen, und durch den Kontakt mit Gisela, der ja schon immer gegeben ist, und habe gesagt: „Leute, wir müssen jetzt darauf achten, weil sich die Situation insgesamt durch die Qualität einiger Ausbildungen mittlerweile dermaßen verschlechtert hat, dass das so nicht mehr geht.“...

Die Bereiche Qigong und Taiji, aber auch Yoga, sind dem Bereich Stressreduktion/Entspannung zugeordnet worden. Es bestand jetzt die Aufgabe der Krankenkassen darin, für diesen Bereich Anbieterqualifikationen zu formulieren und auch Maßnahmen sicherzustellen, die die Anbieterqualifikation überprüfbar machen. Innerhalb des „Verbandes der Angestellten-Krankenkassen“, so hießen die früher, heute heißen die „Verband der Ersatzkassen“ (vdek), hat es nun eine Art Arbeitsteilung gegeben, damit nicht jede Kasse innerhalb dieses Verbandes sich mit Taiji, Yoga und Qigong zu beschäftigen hat. Die DAK hat sich aufgrund von einer längeren Tradition der Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg dem Thema Qigong zugewendet. In diesem Kontext hat die DAK gesagt, im Allgemeinen ist durch den Handlungsleitfaden klar, wer Kurse anbieten kann. Aber es gibt Grenzfälle, unklare Fälle, und das gesamte Feld der Anbieter ist so vielschichtig. Seit Beginn des Taiji und Qigong in Deutschland, etwa so ab Mitte der 70er Jahre, hat sich ja nichts Geregeltes entwickelt. Es hat ja keinen gegeben, der irgendetwas geregelt hat, sondern es hat ja alles gegeben. So sah sich die DAK nicht in der Lage, allgemeine Kriterien für die Begutachtung von Qigong-Qualifizierungen zu formulieren. ...

So ist es zu der Überlegung gekommen, eine dem medizinischen Dienst der Krankenkassen vergleichbare Einrichtung zu schaffen, bestehend aus Experten, die in der Lage sind, Standards zu formulieren, die heran gezogen werden können, um eine Begutachtung vorzunehmen....

Insbesondere traten in diesem Zusammenhang auch Zertifikate auf, die die Vermittlung von – etwas nüchtern könnte man sagen – „medizinisch/therapeutischem“ Wissen bescheinigten, insbesondere aber auf Fähigkeiten zum Heilen sowohl im engen medizinischen Kontext wie aber auch in einem weiteren spirituellen Kontext hinwiesen. Und das ist natürlich sehr weit von dem entfernt, was Qigong in dem Kontext Primärprävention sein kann. ...

Wenn man aber in Bereichen des öffentlichen Gesundheitswesens professionell tätig sein möchte und Gelder aus diesem Bereich für seine Tätigkeit nutzbar machen möchte, in diesem Falle auch für die Kursteilnehmer, dann müssen hier auch Regelungen angewendet werden, die in diesem Bereich für alle anderen Anbieter auch gelten. Primärprävention heißt hier nicht Vermeidung spezifischer Erkrankungen, sondern Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes. Und dazu ist Qigong eine wirkungsvolle Methode. Genau darum geht es: Kann in diesem Ausschnitt des Qigong ein Anspruch formuliert werden an die Qualifikation und an die Ausbildung derjenigen, die in diesem Bereich tätig sein wollen? Und bei Heilenden und therapeutisch Tätigen oder wirksam werdenden Qualifikationen gibt es in Deutschland ganz enge Grenzen, und diese ganz engen Grenzen müssen gewahrt bleiben.

Ob das nun richtig oder falsch ist und ob es möglicherweise andere Varianten geben könnte, stellt sich eigentlich nicht so sehr als Frage, sondern vielmehr: Wie kann man es schaffen, dass eine bestimmte Methode in eben diesem Feld der Gesundheitsbildung seine volle Wirkung entfalten kann und was müssen die Personen, die in diesem Feld tätig sind, dann können, damit sich diese Wirkung entfaltet? Eine heilende, therapeutische Ausrichtung ist hier nicht angebracht. ...

Dann entspricht das nicht den Vorgaben des Handbuchleitfadens und entspricht auch nicht den Vorgaben der Standards, nach denen der Inhalt nicht medizinisch-therapeutisch ausgerichtet sein soll...Ihr habt in euren Ausbildungsstandards, die ihr ja formuliert habt, einen Absatz in der Fassung 21/12 neu eingefügt: „Die Ausbildung in Qigong muss weltanschaulich neutral sein, darf sich nicht an Kampfkunst orientieren und darf nicht auf die Vermittlung medizinisch-therapeutischer Kompetenzen ausgerichtet sein...

J. B. Aber deswegen sagen wir eben: „darf nicht medizinisch-therapeutisch ausgerichtet sein“. Es gibt ja auch leider Ausbildungen, die dann den Titel Qigong-Therapeut vergeben und genau das ist damit gemeint. Nämlich diese Ausrichtung und diese Schwerpunktbildung, die kann dann nicht für den Bereich der Primärprävention relevant sein. Zumal – das wisst ihr sicherlich auch – bei solchen Ausbildungen keinerlei Voraussetzungen an die Teilnehmenden gestellt werden, so dass jeder und jede nach einem relativ kurzen Zeitraum von 1 ½ oder 2 Jahren zum Qigong-Therapeuten ausgebildet werden kann. Unglaublich....

J. B. Ganz wesentlich: Die jetzt zum harten Kriterium gewordene Regelung ist die der einschlägigen Qualifikation der in den Ausbildungen tätigen Dozentinnen und Dozenten.

D. Z. Was ist damit konkret gemeint?

J. B. Das heißt, diejenigen, die in einer Ausbildung ein Fach vertreten – TCM, Chinesische Philosophie, Pädagogik/Didaktik, das sind so die drei häufigsten Themenfelder, die genannt werden – müssen dafür eine Ausbildung haben.

D. Z. Was versteht ihr unter „die dafür eine Ausbildung haben“? Was ist damit gemeint?

J. B. Eine Person, die z. B. Anatomie und Physiologie unterrichtet, muss dafür eine adäquate Ausbildung haben, z.B. Physiotherapie. Krankenschwester reicht nicht; Arzt/Ärztin wäre besser.

H. O. Heilpraktiker?

J. B. Ja, ich sage natürlich schon Heilpraktiker. Aber die Krankenkassen haben Probleme mit Heilpraktikern. Wir hatten glücklicherweise da noch keinen Konfliktfall, aber natürlich: Heilpraktiker in jedem Falle. ..

Man braucht innerhalb eines solchen Regelwerkes Entscheidungsgrenzen. Wo liegt diese Grenze? Und man braucht eine überindividuelle Regelung. Ich habe hier auch Personen am Telefon gehabt: „Ja, ich komme gern und dann können Sie ja gucken, ob ich das kann.“ Und dann sage ich: „Darum geht es gar nicht.“ Ich werde den Teufel tun zu entscheiden, der ist gut, der ist schlecht. Sondern man braucht Regelungen, die für alle gelten und die in unserem gesellschaftlichen Raum akzeptiert sind.

.

J. B. Ab Mitte diesen Jahres werden diese Punkte der Standards angewendet. Diese Standards mit der Forderung der einschlägigen Qualifikation gibt es nämlich schon seit 10 Jahren. Und wir haben ja diese Überlegungen im Hinblick auf einschlägige Qualifikation nicht gemacht, weil wir nun unbedingt all unsere Ideen durchsetzen wollten, sondern weil aufgrund der Vielzahl von immer geringerwertigen Qualifizierungen, die uns auf den Tisch gekommen sind, die Notwendigkeit größer geworden ist, genauer auch in die einzelnen Ausbildungen hinein zu gucken. Wir haben uns ja neun Jahre lang überhaupt nicht darum gekümmert....

Ich persönlich habe den Eindruck, dass sich etliche auch unternehmerisch geführte Institutionen sich diesem Bereich des Qigong zugewendet haben, weil sie gesehen haben, da ist ein Markt. Und in diesen Markt hinein platziere ich jetzt eine Qualifikation. Und mit dieser Qualifikation verdiene ich jetzt Geld. Und über dieses Geld freue ich mich. ..

J. B. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es kein förderlicher Beitrag für die Ausbildung ist, wenn ein ausgebildeter Pädagoge sich mit pädagogischen Grundfragen beschäftigt.

D. Z. Das ist vollkommen klar, aber es geht ja jetzt darum, dass diese Richtlinien sozusagen Mindeststandards sichern sollen. Dass man sagt: „Das muss mindestens sein, damit die Ausbildung eine Qualität hat.“ ...

D. Z. Das finde ich deswegen sehr interessant, weil in dem Handlungsleitfaden der GKK steht ja, dass die Krankenkassen sich in der fachlichen Anerkennung - also die zweite Qualifikation - daran orientiert, dass es sich um eine Ausbildung handelt, die von den entsprechenden Fachorganisationen anerkannt und zertifiziert ist. Wenn das jetzt verändert worden ist, fangt ihr dann auch an, die Ausbildungen zu überprüfen, die von diesen Organisationen zertifiziert sind?

H. O. Anders formuliert: Wenn ein DDQT-Mitglied eine Ausbildung anbietet, die jetzt nicht euren geänderten Prüfungskriterien entspricht, dann würdet ihr diese Ausbildung nicht anerkennen, obwohl der DDQT auch als Institution genannt ist, dessen Ausbildungen von den Krankenkassen anerkannt werden?

J. B. Nein, natürlich nicht. Für uns zählen nur unsere Standards.

Die Ausbildungsleitlinien des DDQT weichen von unseren Standards (ich habe die jetzt nicht ganz genau verglichen), in zwei Punkten doch wesentlich voneinander ab. Wir fordern ein Theorie-Praxis-Verhältnis von etwa 50:50 und bei dem DDQT, bei der Deutschen Qigong-Gesellschaft habe ich so etwa ein Drittel/zwei Drittel oder ein Viertel/drei Viertel gesehen.

Und wir weichen voneinander ab, wenn es darum geht, zu sagen, wer die Themen unterrichtet.

DD. Z. Das finde ich nun in der Tat erstaunlich. Als ihr anfingt, gab es den DDQT nicht. Inzwischen gibt es den DDQT – glücklicherweise – und immerhin ist das ja, kann man sagen, im Moment der wichtigste Zusammenschluss sehr vieler ausbildender Institute, Fachrichtungen, Verbände, die sich zusammengesetzt haben, um Qualitätsstandards zu formulieren. Warum erachtet ihr es für notwendig, für die Qualifizierung eines Ausschnittes von dem gesamten Qigong-Segment, Richtlinien zu formulieren, die über das hinaus gehen, was der Dachverband für notwendig erachtet?

J. B. Die Frage ist: Warum weichen die von unseren ab? Tatsache ist, dass wir bei der Formulierung von Standards uns im Grunde genommen in zwei Feldern aufhalten müssen und diese beiden Felder plausibel miteinander verbinden müssen.

Und das eine Feld ist die Frage, wie überhaupt Ausbildungen zu konzipieren und zu organisieren sind, so dass sie anerkennungsfähig werden. Und da es sich hier um Ausbildungen im Bereich des Gesundheitssystems handelt, müssen wir uns also an dem orientieren, was dort Standard ist.

Der andere Bereich ist der Bereich des Qigong selbst. Wir müssen uns überlegen müssen, was halten wir aufgrund unserer Überzeugung für notwendig? Eine Überzeugung, die ja erfahrungsgesättigt ist. Es gibt sicherlich andere, die da anderer Ansicht sind.

Das Bedauerliche an diesen Diskussionen über die Standards ist ja, dass sie nie inhaltlich geführt worden sind. Jetzt eigentlich zum ersten Mal – darüber freue ich mich sehr – dass man sich auch die Standards anguckt und fragt „Ist das denn notwendig?“...

Wir sind der Überzeugung, dass Fehler durch Unwissenheit entstehen. Also bedarf es eines hohen Theorieanteils. Aber – und das ist das Entscheidende – die Theorie muss immer vom Kennen zum Können führen. D. h. die Theorie muss zu einer verbesserten Übungspraxis führen.

Aber wenn man nicht weiß, was man tut im Qigong, dann kann man die Übungen auch nicht anpassen. Das ist das Problem. ...

Sie wissen nicht, warum sie die Hand so und nicht anders halten sollen, sie wissen nicht, warum sie da ein- und da ausatmen sollen und sie wissen nicht, wie das Verhältnis ist von rechts, links, innen, außen, oben, unten, hinten, vorne. Sie kennen nicht das Prinzip von Heben, Senken, Öffnen, Schließen und können es nicht auf die Übungen anwenden. Sie wenden es intuitiv zum Teil richtig an, aber sie wissen nicht, was sie da machen. Und das geht nicht. Sie müssen es nicht wissen, um ihre eigene Übungspraxis zu verbessern, aber um ihren Unterricht zu qualifizieren schon. Damit sie Veränderungen so ansetzen können, dass sie klientenspezifisch werden oder kursteilnehmerspezifisch. Denn es gilt doch die Regel, die ich immer wieder sage: Die Übungen müssen sich den Übenden anpassen, nicht umgekehrt. Aber man kann als Unterrichtender die Übungen nur den Übenden anpassen, wenn man weiß, was in den Übungen steckt. Und hier ein ausgewogenes Verhältnis von Theorie und Praxis...

H. O. Zu der Verwandlung von Weich- nach Hart-Kriterium. Das eine war ja diese Überprüfung: Wie sind die Ausbilder ausgebildet? ...

D. Z. Aber ist das nicht eigentlich das, was im Handlungsleitfaden längst drin stand und was ihr jetzt durch die Neuregelung wieder kippt? Denn im Handlungsleitfaden stand ja drin, dass, was die Zusatzqualifikation betrifft, die Ausbildung der jeweiligen Fachorganisationen, wenn sie nach den dort gültigen Ausbildungsstandards erworben worden sind, anerkannt werden. Und ihr formuliert jetzt Richtlinien, die dem zum Teil widersprechen. Womit ihr genau das in Frage stellt, weil das war ja schon gegeben.

J. B. Scheinbar nicht, sonst hätte es ja diese Prüfkommission nicht gegeben. Ich weiß, diese Fußnote, auf die du ansprichst, spricht auch diese Fachorganisationen an. Das ist richtig. Aber diese Fachorganisationen scheinen entsprechend dem Handlungsleitfaden nicht diesen Kriterienkatalog voll umfänglich zu erfüllen. Sonst gebe es ja diese Prüfkommission nicht. ..

J. B. Diese Standards gab es schon, bevor es den DDQT gab. Auch mit der einschlägigen Qualifikation. Das ist nicht neu. Neu ist nur, dass dieser Passus jetzt angewendet wird.


H. O. Es steht ja hier bei euren Ausbildungsstandards „Lehrkräfte, die in der Ausbildung tätigen Dozentinnen und Dozenten, sind in den von ihnen vertretenen Lehrgebieten einschlägig und nachgewiesen qualifiziert. Die Qualifikation entspricht den in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Bestimmungen.“

J. B. Das sagt der Begriff „einschlägig“. Und wir verzichten auf den zweiten Begriff: „nachgewiesen“. Das ist eine eindeutige Formulierung. Einschlägig heißt: „über eine entsprechende Ausbildung verfügen“


D. Z. Ihr wechselt an der Stelle komplett auf den westlichen Blickwinkel. Ich sage mal vom Qigong-Blickwinkel zum westlichen Blickwinkel, und das tut der DDQT eben nicht in der gleichen Weise./em>

JJ. B. Das finde ich auch gut. Da muss es ja auch Unterschiede geben. Also ich bin sehr dafür, dass der DDQT seine eigenen Standards formuliert, obwohl ich nicht immer mit denen einverstanden bin... Aber das ist auch gar nicht Aufgabe einer solchen Prüfkommission. Die Prüfkommission hat ein sehr eng begrenztes Begutachtungsfeld.

J. B. Im Wesentlichen den Kunden. Und die Kunden sind zweierlei: Das sind einmal die Kunden der Krankenkassen, die an Qigong-Kursen teilnehmen. Sie müssen das Gefühl haben, ihnen wird ein qualifiziertes Angebot vorgehalten. Nun gibt es aber auch die Kunden der Ausbildungsinstitute. Die Kunden sind diejenigen, die sich in eine Ausbildung einkaufen und die aufgrund solcher Standards die Gelegenheit haben, Unterscheidungen zu treffen. Was wird in dieser Ausbildung oder in jener Ausbildung gemacht? Finde ich die Inhalte gut, möchte ich das so oder anders haben? Die Kunden können sich dann überlegen, für welche Ausbildung sie sich entscheiden wollen. Die Standards sind also auch Orientierungshilfen für Ausbildungsinteressierte. Diese Standards tragen mit dazu bei, dass sich eine gewisse Verlässlichkeit in diesem Ausbildungsfeld entwickelt. Und so ist es dann ja auch geschehen.

Der Deutsche Dachverband hat sich ja nicht gegründet, weil es jetzt Zeit war, sondern als Reflex auf diese Prüfkommission und hat übrigens auch – darüber habe ich mich natürlich auch sehr gefreut – in seinen Anfängen zumindest auf die Arbeit zurückgegriffen, die wir bei der Diskussion um den Berufsverband schon geleistet haben. Das fand ich toll, diese Sachen da wiederzufinden. Und das ist auch gut so. Man muss auch gute Sachen übernehmen können./font>

Ich bin übrigens nicht der Ansicht, dass der DDQT der größte Verband ist. Das kann sein, glaube ich aber nicht. Aber es spielt auch keine Rolle. Es ist einer von den Verbänden, die hier in Deutschland mit zu denjenigen gehören, die zu dieser Sache Stellung nehmen und Stellung nehmen sollten.

HH. O. Der DDQT ist ein Dachverband, in dem wieder viele andere organisiert sind, die mitunter auch einzeln Stellung nehmen.

J. B. Genau. Aber ich denke, es ist ein wichtiges Gremium. Und als solch ein Verband – und das werfe ich auch z. B. der Deutschen Qigong-Gesellschaft vor – gibt es viel zu wenig Unterstützung, wenn Entscheidungen anstehen. Ich habe immer gesagt, ich halte diese Grundberufsregelung für absolut falsch. Das haben alle immer gesagt. Aber es ist viel zu wenig gekommen. Es hat keine Initiative in diese Richtung gegeben, die deutlich machte: Wir müssen auf die Grundberufsregelung verzichten. ... Da gab es von Seiten der Verbände – vielleicht habe ich nicht alles mitgekriegt – extrem wenig Initiative.

Ich habe im Wesentlichen nur Kontakte zur DAK. Aber ich bin sicher, dass viele andere auch zu anderen Kassen Kontakte haben. Diese hätten genutzt werden müssen, um bessere Regeleungen zu ermöglichen.
Wir haben immer gesagt, unter 300 ist überhaupt nichts möglich. Und diese Grundberufsregelung haben wir nie weg gekriegt, was ich sehr, sehr bedauere. Aber es fehlte eben auch an Unterstützung. ..

J. B. Die Kontakte nutzen, die sie haben. Ich meine, da ist doch ein Pool von Tausenden von Leuten, und unter diesen gibt es doch mit Sicherheit viele, die auch was zu sagen haben. Und das wurde nicht genutzt. Vielleicht hätte es sowieso nichts genutzt – das kann ja sein. Aber ich hatte auch nicht den Eindruck, dass es versucht wurde.

J.B. ...Mir war der fachliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen immer wichtig. Leider haben wir die Anfang der 1990er Jahre begonnene Diskussion nicht in der Weise fortsetzen können – und letztlich ist der Austausch eingestellt worden. Das bedauere ich sehr. Mir wäre es sehr lieb, wenn wir alle wieder die Diskussion aufnehmen würden. Dabei müssen wir gar nicht einer Meinung sein bzw. werden – auch die Debatte führt weiter. Ich halte es für einen großen Fehler, dass die Qigong-Tage nicht weitergeführt werden. Diese Tradition wird uns allen fehlen, auch die Ermunterungen und Inspirationen, die von dieser Konferenz ausgegangen sind. Diese Tage haben zusammengeführt und eine Einheit in der Vielfalt erkennbar gemacht.

H.O. Noch eine andere Frage: Waren bei diesen "zweifelhaften" Zertifikaten, von denen Du vorhin sprachst, auch welche von DDQT-Mitgliedern dabei?

J.B. Kein Kommentar

H.O. Wie weit wirken Anerkennungen der DAK über den Rahmen des VdEK hinaus? Richten sich auch andere Krankenkassen danach? Und Volkshochschulen?

J.B. Bisher habe ich noch von keinem Fall gehört, bei dem eine von der DAK ausgesprochene Anerkennung nicht von den anderen Kassen bzw. Einrichtungen der Erwachsenenbildung übernommen wurde.



„Die Formen des internationalen Qigong-Standards des
chinesischen Sport-Ministeriums"

Von Dokuho J. Meindl

Inhalte:
Entstehung, Hintergründe und Wirkung von Qigong
Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin
Die 5 Elemente (Wandlungsphasen)
Yin & Yang
Detaillierte, bebilderde Beschreibung der Gesundheits-Qigong Formen ""Die Wandlung des Gewebes",  und "Die acht edlen Brokate".


Gesundheits-Qigong

Seit Beginn unseres neuen Jahrtausends werden unter der Leitung des Chinesischen Gesundheits-Qigong Verbandes Qigong-Gesundheitsübungen, basierend auf dem bewährten, traditionellen Qigong, neu zusammengestellt und verfeinert.

Zur Entwicklung des neuen Gesundheits-Qigong treffen sich Hunderte von Qigong-Meistern und Schulen regelmäßig, um die Inhalte der traditionellen Qigong-Übungssysteme in wissenschaftlicher Weise an unterschiedlichen Universitäten des ganzen Landes zu untersuchen und eine neue gemeinsame Basis der Qigong-Schulung zu formen.

Offiziell geförderte Institutionen in Zusammenarbeit mit Vertretern der Traditionellen Chinesischen Medizin, der modernen westlichen Medizin, der Psychologie und der Sportmedizin erforschen die gesundheitlichen Wirkungen der einzelnen Übungen.

Die Forschungsergebnisse haben dazu geführt, dass nach wissenschaftlichen Maßstäben die nachfolgenden Übungen des Gesundheits-Qigong nachweislich einen fördernden Einfluss auf unseren Bewegungsapparat, unser Herz-Kreislauf-System, unser Immunsystem und auf unsere Psyche haben.

Die Formen des Gesundheits-Qigong sind durch die unterschiedlichen Inhalte, die bemerkenswerte Wirkung und die eleganten, leicht erlernbaren Bewegungsabläufe sehr beliebt.

Qigong ist eine große Familie, Gesundheits-Qigong ein wichtiger Angehöriger. Die nachfolgenden Übungen bilden den internationalen Qigong-Standard des chinesischen Sportministeriums. Sie wurden in Bezug auf moderne wissenschaftliche Überprüfbarkeit und historische Belegbarkeit ausgewählt und bilden die Pfeiler des Gesundheits-Qigong.

I. Die Wandlung des Gewebes - Yi Jin Jing
IV. Die acht edlen Brokate- Ba Duan Jin


Gesundheits-Qigong
Die Acht Brokat-Übungen – Ba Duan Jin

Das Gesundheits-Qigong „Ba Duan Jin“ bietet durch die körperliche, atemtherapeutische und psychische Wirkung eine sehr gute Möglichkeit, den Anforderungen des Alltags zu begegnen. Die Übungen repräsentieren die lange Kultur der Gesundheitspflege in China und sind wegen ihrer besonderen Wirkung und der eleganten, feinen Bewegungen bis heute eine der beliebtesten Qigong Übungen.

Bedeutung von Ba Duan Jin
Sie erhielten den Namen „Ba Duan Jin, – Acht Stücke Brokat –, da sie so edel sind wie das Brokatgewand des Kaisers von China der Song Dynastie, von dem die Übungen auch selbst praktiziert wurden.

Entstehung der Übungen
Archäologen haben 1973 einen bedeutenden archäologischen Fund zur Geschichte des Qigong gemacht. Im Mawangdui-Grab in der Stadt Changsha (in der Provinz Hunan) wurde ein auf Seide geschriebenes Buch über Methoden zum „Leiten und Führen des Qi“ und ein Rollbild aus der westlichen Han-Dynastie (206 v. Chr. - 220 n. Chr.) gefunden. Die Abbildungen zeigen einzelnen Varianten der acht Brokat Qigong Übungen. Marshall Yü Fei, der Song-Dynastie (960 - 1279 n.Chr.) verfeinerte die Übungen weiter und formte ein in sich geschlossenes Übungssystem der Acht Brokat-Übungen.

Aus den über 64 Varianten der klassischen „Acht Brokat Übungssysteme“ wurde unter der Leitung des “Chinesischen Gesundheits-Qigong Verbandes“ die neue Form des Gesundheits-Qigong „Ba Duan Jin Übungen“ in wissenschaftlicher Weise erforscht, verfeinert und neu erarbeitet.


Gesundheits-Qigong
Die Wandlung des Gewebes – Yi Jin Jing

Das „Yin Jin Jing“-Qigong dient dem Öffnen der Muskeln und Sehnen. Durch das Öffnen der Gewebeschichten werden die Energieleitbahnen des Körpers durchlässiger, der Energiefluss verbessert sich und der ganze Organismus und auch der Geist werden gestärkt und ausgeglichen. „Yi Jin Jing“ beinhaltet das Wesentliche der zwölf traditionellen Yi Jin Jing-Qigong Formen. Die Übungen wurden weiterentwickelt, vereinfacht und standardisiert in Bezug auf die Theorien und Methoden der modernen Gesundheitswissenschaft, um ein fließendes und zusammenhängendes System zu formen. Dadurch wurde die Wirkung zur Stärkung der Gesundheit wesentlich verbessert.

Bedeutung von Yi Jin Jing
„Yi“ steht für die Wandlung
„Jin“ bedeutet Gewebe, Sehnen, Muskulatur
„Jing“ heißt klassische Methode
„Yi Jin Jing“ ist ein klassisches Qigong-Übungssystem, das die Vitalität des
Organismus verbessert und unsere Körperstruktur stärkt.

Entstehung der Übungen
Eine sehr verbreitete Legende besagt, dass Bodhi Dharma, der Gründer des Zen- Buddhismus in China, während seiner 9-jährigen Meditation in einer Grotte des Berges Song in der Nähe des Shaolin-Klosters das Yi Jin Jing entwickelt hat, um die körperliche Konstitution und die Wachheit des Geistes der Mönche im Kloster zu fördern. Diese Überlieferung wurde im Shaolin-Kloster von Generation zu Generation so weitergegeben.

 

Chinesische Verbände oft nicht anerkannt

Hierzulande ist ein Zunehmen chinesischer Taiji-Qigong-Verbände zu verzeichnen, deren esoterisch-traditionelles Weltbild mit westlichen Standards der Gesundheitsbildung unvereinbar ist. Man sollte wissen, dass solche Glaubensgemeinschaften von sektenartigen Gruppierungen in der Praxis oft nicht abgrenzbar sind. Wer Lehrer werden will und vielleicht mit einer eigenen Schule sich eine Existinz aufbauen möchte, sollte daher lieber auf "Nummer Sicher gehen" und sich zuvor bei deutschen Organisationen wie dem DTB über die Anerkennung informieren. Ausländische Lobby-Verbände sind in Deutschland aufgrund ihrer intransparenten Qualitätskriterien häufig isoliert und nicht anerkannt. DTB-Lehrer-Checkliste: Qigong Tai Chi Meister.