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Der DTB ist der Spitzenverband einschlägig ausgewiesener Fachorganisationen in Deutschland

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Verbände-Info: Tai Chi Zentrum Hamburg ev - bundesweite Schule des DTB-DachverbandesQualitätssicherung für DTB-Lehrer: Geprüfter Lehrer DTB: Gesundheitssport, GesundheitsbildungGeschäftsführer Dr. Langhoff: Diese Webseite des "Tai Chi Zentrum Hamburg ev" bietet zugleich Aktuelles und Archiviertes aus meiner bislang 50-jährigen Beschäftigung mit östlichen Gesundheitsübungen, Meditation und Innerer Kampfkunst. Meine Schüler kommen aus über 40 Ländern. Das von mir 1988 mitgegründete Bildungsinstitut basiert auf ideologie-freiem Berufsbild und moderner wissenschaftlicher Qualitätssicherung. Wir sind unabhängig von Lobby-Verbänden und vom Moral-Kodex chinesischer Meister. Der lebendige Austausch in der Community fördert Kontakte, schafft Synergien und motiviert zum inspirierenden "Blick über den Tellerrand".

Qualiätssicherung: Tai Chi Zentrum, Prüfsiegel Weiterbildung, DTB-InstitutTai Chi Qigong Ausbildung ZPP-ZertifizierungDer gemeinnützige Verein trägt seit 1994 das Qualitätssiegel des Weiterbildung HH. Unsere Markenzeichen sind Transparenz und Teilnehmerschutz. Dazu gehören Professionalität, Flexibilität und Service. Das Zentrum ist seit 1996 bundesweite Schulungsstätte des Tai-Chi-Qigong-Dachverbands DTB mit Block-Modulen, Bildungsurlaub und ZPP-Zertifizierung ("DT. STANDARD PRÄVENTION"). Diese "Lehrerschmiede Deutschland" bietet ein Korrektiv zu Esoterik-Folklore, Heilslehren und Kommerz. 

Nils Klug und der DDQT-Dachverband

"Klug Sifu" repräsentiert die Taiji-Qigong-Szene in Deutschland wie kaum ein anderer. Seine hier mehrfach erwähnte PR-Initiative belegt anschaulich, daß der  "Szene-Werkzeugkoffer" den sich wandelnden Kriterien westlicher Gesundheitsbildung nicht genügt. Der Grund: Szene-Sehweisen haben "eingebaute Webfehler" und die "Szene-DNA" ist für modern tickende Westler nicht vorbereitet! Insbesondere tun sich Szene-Protagonisten schwer, mit modernen wissenschaftlichen Entwicklungen mitzugehen.

Nehmen wir als Beispiel für solchen "traditionellen Ballast" den "Klug´schen Aufruf". Während der DTB-Dachverband und die Krankenkassen mit dem modernen "Scoring-Modell" Teilnehmerschutz und Transparenz vorantreiben, beschreitet der DDQT-Dachverband ganz andere Wege, indem er die nötige Anpassung an geänderte Verhältnisse ignoriert. Nach der Kassen-Kehrtwende steht er mit seinen alten AALL nun auf dem Abstellgleis.

Der Lobbyverband hatte sich u. a. gegründet, um den DTB und insbesondere DTB-Fachberater für Krankenkassen Dr. Langhoff "zu entkräften", wie vom Netzwerk-Vorstand freimütig publiziert wird (s. a. den Aufruf von Ex-DDQT-Vorstand Klossow "Dauer-Ärgernis Langhoff"). Auch die frappierenden Ähnlichkeiten von Logo und Gütesiegel sind insofern kein Zufall. Hier bekommt die Kategorie "Interessensvertretung" offensichtlich einen ganz neuen Sinn, der viel aussagt über die Geisteswelt in der Szene..

Szene-Anpassung an den "Steten Wandel"?

Vorweg zur Erinnerung: Tai-Chi-Lehrer sollen gemäß den traditionellen Überlieferungen "Meister der Anpassung an den Wandel" sein; das bedeutet, daß sie fähig sein sollen, mit dieser immerwährenden Wandlung umzugehen - und zwar versiert, professionell, und erfolgreich. Soweit die Taiji-Theorie - doch die Erfahrung lehrt, daß die Praxis ihren bestimmten Gesetzen folgt, mit denen man sich vertraut machen sollte, um erfolgreich zu sein. Die Realität nimmt bekanntlich auf Wunschdenken, Forderungen und Appelle keine Rücksicht. Siehe den Essay "Nils Klug, DDQT-Dachverband".

Doch das Problem reicht noch tiefer: Die wahre Größe solcher Herausforderungen wird erst offenbar, wenn die östlichen Wertvorstellungen in die westliche Moderne eingepaßt werden sollen. Vielen Lehrenden mangelt es hier an dem nötigen "Blick über den Tellerrand", wie ihn der DTB-Dachverband mit seinem Konzept des "Richtig Lernen und Lehrens" propagiert. Szene-Wortführer und Autoren, die viel über die Socialmedia kommunizieren wie Nils Klug, können den Widerstreit dieser "Ost-West-Diskrepanz" tagtäglich bei ihrer Arbeit hautnah selbst erleben.

Nils Klug und sein "Universe Of Chinese Arts"

Der Hannoveraner Lehrer kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. In der Zeitspanne von mehr als dreißig Jahren hat sich vieles gewandelt - ob zum Besseren als zum Schlechteren, liegt wie immer im Auge des Betrachters. Wie geht der Ex-DDQT-Vorstand nun mit solchen geänderten Sachlagen und Situationen um?

Nils Klug beschäftigt sich seit langem mit dem, was er sein "Universe Of Chinese Arts" nennt - vornehmlich mit den Schwerpunkten Push Hands, Partnerarbeit und Taijiquan. Dazu bietet er wöchentliche Einblicke in die "Welt der chinesischen Kampfkünste". Diese Deutungshoheit innerhalb selbstgeschaffener Weltsichten ist sicher kein guter Start für stetige Anpassungen - und läßt an das Motto denken "Ich male mir die Welt, wie sie mir gefällt".

In dem hier mehrfach erwähnten Bericht startet Klug eine Image-Verbesserung der Szene und des DDQT - durchaus nachvollziehbar angesichts der desaströsen Situation. Parallel dazu versucht er, mit einem sehr emotionalen"Anbieter-Bashing" die Reihen der Szene zu schließen und alle "auf Linie zu bringen". Dabei geht es ihm ganz offensichtlich nicht um Argumentation und Tatsachen. Vielmehr wird hier "ein Popanz" aufgebaut - ein gängiges Szene-Strickmuster.

Die Ironie: Diese rückwärts gerichtete Art der Problemlösung ist Teil des Problems selbst und nicht Teil der Lösung. Konkret bedeutet dies, daß solche "DDQT-Öffentlichkeitsarbeit" den Krankenkassen die Augen geöffnet haben könnte und somit zur Vdek-Kehrtwende beigetragen haben könnte. Dann hätte Nils Klug seiner Szene einen Bärendienst erwiesen und hätte auch persönlich an Reputation eingebüßt.

Nils Klug, Hannover

Nils Klug (DDQT) ist in Szene-Kreisen einschlägig ausgewiesen und anerkannt als profilierter Autor des Taiji-Forums und als engagierter Veranstalter von Push-Hands-Treffen in seiner Schule. 2014 wurde er für einige Zeit in den DDQT-Vorstand gewählt. Der ehemalige TCFE-Präsident unterrichtet bereits seit ca. 30 Jahren und hat sicher die umfassendste Erfahrung aller Hannoveraner Lehrer. Sein Einsatz für Förderung und Verbreitung des Tai Chi Chuan (Taijiquan) erfolgt zu einem großen Teil über das Internet. Dabei kommt der Vernetzung ein großer Stellenwert zu. (Tags: Socialmedia, Nils Klug, Taichi, Pushhands, Ausbildung, Hannover).

Im Tai-Chi-Studio Hannover fördert Klug Sifu ein künstlerisch-kreatives Repertoire in der Tradition seiner Lehrmeister C. C. Chen und Dr. P. S. Tao (beide Cheng-Manching-Schüler). Dafür bietet der Meister Austausch, Kontakte und Vernetzung, indem er Szene-Größen und Kollegen einlädt für Workshops, Kurse und Lehrgänge. Ausbildung nach ZPP-Standards wird von ihm und seinem Team nicht angeboten. Seine Gemeinde folgt ihm beim Socialmedia-Networking auf Youtube, Facebook, LinkedIn, Pinterest, Instagram etc.. Leidenschaftliche Feedback-Impressionen zeigen: Sein Fan-Club ist des Lobes voll.

DTB-Abgrenzung

DDQT, Taijiquan-Qigong-Szene: Studios, Foren, Netzwerke, Gruppen

Das Tai-Chi-Studio Hannover ist kein DTB-Mitglied sondern folgt eigenständigen Normen. Nils Klug und sein Team sind vom DTB nicht zertifiziert. Die räumliche Nähe der Klug-Schule zur "Lehrerschmiede DTB" macht Abgrenzung und Aufklärung um so nötiger. Sie gilt für Unterricht sowie Lehrende und betrifft Berufsprofil / Berufsethik, Lizenzen und Methodik. Zertifikate werden ohne Nach-Schulung und bestandene Prüfung nicht angerechnet.

Für den DTB-Dachverband war es immer wichtig, die Gefahr von Verwechslungen zu verringern. Klare Abgrenzung haben sich dafür als ein gutes Mittel erwiesen - insbesondere dann, wenn es um das moderne Berufsbild für westliche Qualitätsstandards in der Gesundheitsbildung geht. Lobbyisten, Traditionalisten und Heilslehren stehen für ganz andere Wertvorstellungen als der DTB und seine Partner-Institutionen.

DTB-Motto "Standards statt Szene"

Ebenso wichtig ist für den DTB und seine Lehrer-Community eine generelle Abgrenzung von der "Szene" mittels seines Qualitätssiegels "Geprüfter Lehrer DTB". Der Hintergrund zeigt sich u. a. in Wikipedia: Mittlerweile gehört es zum weithin akzeptieren "Szene-Infotainment", Wunschdenken und Fiktionen mit einigen zusammengeklaubten Fachtermini als Realität darzustellen und in einem Rundumschlag anderen Anbietern jegliche Aussagekraft und Reputation abzusprechen, ohne dies mit Sach-Argumenten zu begründen.

Dies mag auf den ersten Blick eine verlockende "Lösung" sein für alle, die zweifeln und nicht weiter wissen. Doch solche "gefühlten Fakten nach Gutsherrenart" werden zunehmend weniger akzeptiert, weil selbst Laien heutzutage auf ideologie-freien Faktencheck pochen und Szene-Statements immer kritischer hinterfragen. Dafür ist die große Beliebtheit des DTB-Dachverbands und die internationale Verbreitung seines Prüfsiegels ein klares Zeichen. Siehe auch den Essay Die Taijiquan-Qigong-Szene und Ex-DDQT-Vorstand Nils Klug.

All dies bedeutet unterm Strich: Hier wird das grundlegende Dilemma der Szene offenbar: Im Spannungsfeld von östlichem "Glauben-Müssen" und westlichem "Wissen-Wollen" versagen romantisch-schwärmerische Credos und Mantras der alten Tao-Meister und Gurus vergangener Zeiten. Und auch unter den modernen Spin-Doktoren kehrt Ernüchterung ein angesichts der sich häufenden Rückschläge wie die jüngste Streichung der Szene-Fachorganisationen aus dem ZPP-Leitfaden. So ist die Ratlosigkeit groß. Selbst offenbar untaugliche Aktionen werden als Rettungsanker gefeiert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Viele Vorfälle zeigen: Hier wird die angestrebte Lösung zum eigentlichen Problem.

Das Szene-Korrektiv des DTB-Dachverbands und die Krankenkassen

Das Langhoff´sche Korrektiv des ideologie-freien Faktenchecks stellt angesichts der Krise in der Szene erneut seine Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit unter Beweis. Es bildet seit 1996 die Grundlage der Ausbildungen im DTB-Dachverband und wird überpüft vom Weiterbildung HH. Die DTB-AL (Ausbildungsleitlinien) sind systematisch gekoppelt an die jeweils geltenden ZPP-Anforderungen für das Vdek-Prüfsiegel "Deutscher Standard Prävention". Dies sorgt für eine wirksame externe Qualitätskontrolle. Die größte Unterstützung bedeutet jedoch das aktuelle Umschwenken des Vdek-Kassenverbands auf ECTS-Akademisierung und die damit erfolgte Streichung der "Fach-Organisationen" der Szene aus dem ZPP-Leitfaden..

Rolle von Nils Klug im DDQT-Dachverband und der Szene

Update: Die Ära "Nils Klug DDQT" scheint ihr Ende erreicht zu haben. Nach dem Amt als DDQT-Vorstand hat Nils Klug nun offenbar auch seine Mitgliedschaft aufgekündigt. Ob dies mit dem Austritt seiner Mitstreiterin Angela Menzel erfolgte, ist nicht bekannt. Der DDQT hatte sich 2003 gegründet - u. a. auch gemäß einer Verlautbarung des Taijiquan-Qigong-Netzwerks, um "Dr. Langhoff zu entkräften".

Nils Klug ist mit seiner Multimedia-Arbeit in Foren, Netzwerken und digitalen Socialmedia-Kanälen eine Art "Influencer" genau für diejenigen Szene-Kreise, die der DDQT als seine Zielgruppe ansprechen möchte. Die Rollen, die Nils Klug im DDQT-Lobbyverband spielte, haben sich im Laufe der Zeit stark geändert. Er wurde 2014 für einige Zeit in den DDQT-Vorstand gewählt.

Nils Klug, den DDQT, die Szene und die Vdek-Standards sollte man stets im übergreifendem Zusammenhang behandeln. Dieser Kontext der Qualitätssicherung mit der Streichung aus dem ZPP-Leitfaden ermöglicht ein umfassenderes Bild mit zusätzlichen Argumenten und Aspekten zur Beurteilung dessen, was "Szene-Spin" ausmacht und wie man sich dort zum DTB zu positionieren versucht (Tags Nils Klug DDQT)

Über die Tätigkeit von Nils Klug im DDQT-Dachverband und seinen Gremien kann man viel diskutieren. Dahinter existieren offenbar vielschichtige Interessen und Strategien. Welchen Stellenwert hat beispielsweise sein "Anbieter-Bashing"? Überwiegen hier persönliche Ziele oder Lobby-Aspekte? Gibt es Beziehungen zwischen Klug, dem DDQT und dem Aufruf an Medien und Journalisten des Ex-Vorstands Klossow (Dauer-Ärgernis Langhoff)? Dafür spricht die Benutzung desselben Wortes bei beiden: "omnipräsent".

Offenbar hat das langjährige DDQT-Mitglied Klug inzwischen seine Mitgliedschaft gekündigt, denn er ist im offiziellen DDQT-Mitgliederverzeichnis nicht gelistet. Siehe dazu die Updates: Nils Klug DDQT, Pushhands Tai-Chi-Ausbildung Hannover. Auch Angela Menzel, die sich ab 1999 stark für den DDQT engagierte, ist 2020 frustriert ausgetreten. Quelle: Qigong-Taijiquan-Szene: Verbände.

Öffentlichkeitsarbeit: Nils Klug DDQT-PR

Review: DDQT-Medien: PR-Aufruf von Nils Klug für bessere Szene-Reputation

In der schnelllebigen Internet-Welt mit ihren Foren, Blogs und Platformen geraten Begebenheiten schnell wieder in Vergessenheit - es sei denn, sie sind außergewöhnlich oder sie stehen mit aktuellen Entwicklungen im Zusammenhang. Das hier beschriebene Ereignis erfüllt beides.

Im Fokus steht Nils Klug (Hannover), der DDQT und ihre gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit. Der Tai-Chi-Lehrer aus Hannover gilt als ein erfolgreicher und umtriebiger Repräsentant der Taiji-Qigong-Szene. Aber ausgerechnet seine breitangelegte Mission zur Image-Förderung hat ihre Ziele nicht erreicht.

Generell sagen Aktionen der "Szene-Subkulturen" mehr aus über die Akteure und ihre Motive als über die Sache selbst. Beispielhaft dafür ist eine bereits länger zurückliegende Image-Kampagne. Sie hat eine längere Vorgeschichte und zeigt erst in übergreifendem Zusammenhang Ihre Bedeutung.

Aus der Rückschau erweist sich: Der Rundumschlag des späteren DDQT-Vorstands hat das angespannte Verhältnis der DDQT-Mitglieder zueinander offen zutage treten lassen. Haben vielleicht damals schon die Alarmglocken bei den Krankenkassen geläutet? Schließlich hatte Klug auf die fehlende Seriosität der DDQT-Homepage aufmerksam gemacht und Abhilfe versprochen, die wohl dem Vdek-Kassenverband nicht ausreichte. Auch das im Rahmen einer Doppelstrategie betriebene "Anbieter-Bashing ohne Verifizierung" könnte den Vdek motiviert haben, hier einmal genauer hinzuschauen. Pro und Contra im Artikel "Bemerkenswerte Begebenheiten von DTB-Geschäftsführer Dr. Langhoff: Nils Klug, Taichi Pushhands Hannover, Ex-Vorstand DDQT.

Der PR-Aufruf verfolgte u. a. das Ziel, das öffentliche Ansehen des Taijiquan und Qigong zu verbessern. Zugleich war es eine Medien-Kampagne, also eine koordinierte Aktion gegen einen "omnipräsenten Anbieter". Dazu gehört neben dem "Klossow-Aufruf" an Journalisten und Medien eben auch die "Klug´sche Initiative für mehr Seriosität" - nur dass bei letzterer kein Name genannt wird.

Beide Projekte sind ja alles andere als ein PR-Gag: Sie enthüllen neben der üblichen Aufgeregtheit ein Strickmuster, das typisch ist für die Taijiquan-Qigong-Szene . Der "eingebaute Webfehler" liegt in der Mischung aus Adhoc-Beliebigkeit und Wunschdenken gepaart mit einem Anspruch auf Deutungshoheit, der ganz ohne Argumentation und Verifikation auszukommt.

So ist es unterm Strich nicht überraschend: Die oft geschilderte Unzufriedenheit von DDQT-Mitgliedern mit ihren jeweiligen Vorständen hat die lang erwarteten Krise in der Szene befeuert. Der spektakulärste Paukenschlag war der Austritt ausgerechnet der wichtigsten Gründungsmitglieder. Dabei ging es primär um uneffiziente Strukturen und Versäumnisse im DDQT-Dachverband. Und 2020 folgte dann der "absolute Nullpunkt" mit den offiziellen ZPP-Streichungen - ein großer Triumpf für das wissenschaftliche DTB-Image.

Exkurs: Multimedia: Öffentlichkeitsarbeit in der Szene

Ein Faktor für Intransparenz ist die schnelllebige Internet-Welt mit ihrer "Copy-And-Paste-Mentalität" und ihrem kalkuliertem Verzicht auf größere Zusammenhänge. Dieser "Patchwork-Charakter" führt zu immer mehr Intransparenz und Oberflächlichkeit. In den Socialmedia-Filterblasen von Youtube & Co zählt vor allem die Selbst-Inszenierung und die Wahrheit ist offenbar ein so hohes Gut, daß sie nur sehr sparsam eingesetzt wird. Vielen gelten die Botschaften und gefühlten Fakten von Spin-Doktoren mehr als die Tatsachen.

Davon betroffen ist auch die Erkennbarkeit von Glaubwürdigkeit im Bereich Tai Chi Chuan (Taijiquan), Tuishou (Pushhands) und Qigong. Propagiert wird vielerorts eng-gefaßte Esoterik-Folklore, die nicht auf Überprüfbarkeit zielt sondern auf "Chi-Erlebniswelten" und "Spielformen" - Deutungshoheit inbegriffen. Doch östliche Künste machen nicht erhaben über die Realität! Siehe auch die Updates hier: Szene in Deutschland für Taijiquan und Qigong.

Exkurs: Nils Klug, der DDQT und PR-Berichte

Hinzu kommt Socialmedia-Networking auf Youtube, Facebook, LinkedIn, Pinterest etc.. Wer sich dafür interessiert, kann sich eine Menge von Youtube-Videos ansehen; aber hier geht es um etwas anderes: Nils Klug und die DDQT-Arbeitsgruppe "Medien". Ein Bericht von einer DDQT-Jahresversammlung liefert aufschlußreiche Details. Demzufolge möchte Nils Klug die Öffentlichkeitsarbeit des Lobby-Verbands unterstützen mit einem Vorstoß für mehr Glaubwürdigkeit, um Interessenten ohne Umwege über unseriöse Anbieter sachgerecht zu informieren. Er erkennt Mängel an Seriosität auf der DDQT-Website und möchte diesen Mißstand beheben und seriöse Informationen online anbieten.

In dem Bericht bleibt unklar, was den Lehrer aus Hannover für das im Aufruf konzipierte Vorhaben eigentlich qualifiziert. Zweifel an offizieller Mandatierung als "PR-Berater" sind angebracht, denn Herr Klug räumt ein, daß seine eigenen Internet-Präsenzen selbst entsprechende Mängel aufweisen. Hierfür sucht er nämlich die Mithilfe von Experten. Es scheint für ihn kein Widerspruch zu sein, sich als Berater für die DDQT-Webseite anzubieten und zugleich für seine eigenen Darstellungen andere Expertise zu benötigen.

Darüberhinaus wendet sich Nils Klug dem Bericht zufolge gegen einen Anbieter, der versuche "omnipräsent" zu sein, ohne über Seriosität zu verfügen. Dieser würde dem Ansehen des Taijiquan und Qigong schaden und seine Statements seien "aussageschwach". Diese Behauptungen werden nicht weiter erläutert und es wird auch kein Name genannt. Jedoch machen Belege aus dem größeren Kontext klar, daß kein Anderer als der DTB-Dachverband gemeint sein kann (s. Nils Klug (DDQT), Tai-Chi-Ausbildung Hannover und den Aufruf Dauer-Ärgernis Langhoff  von Ex-DDQT-Vorstand Detlef Klossow).

Szene-Aufruf zur Geschlossenheit schlägt fehl

Es ist ein in der Szene übllicher Reflex, zur Geschlossenheit aufzurufen und Anbieter wie den DTB-Dachverband zu dämonisieren, indem man ihn darstellt als schädlich für die Reputation des Taijiquan und Qigong. Doch so einfach lassen sich die Reihen nicht schließen - die Szene ist heterogen und ihr Verhalten unvorhersehbar: Was als Kitt gedacht ist, hat sich längst in vielfacher Hinsicht als Sprengstoff erwiesen: Vielerorts nutzen Szene-Lehrer längst den DTB-Service als willkommene Quelle für Qualität - etwa die kostenlosen Stundenverlaufspläne für ZPP-Zulassung.

Nils Klugs Tai-Chi-Ausbildung Hannover

Für Lehrer-in-Spe ist es essentiell wichtig, sich im Vorwege zu informieren über die Vor- und Nachteile der sehr unterschiedlichen Ausbildungen im Bereich Tai Chi Chuan und Qigong zu informieren. Grob gesagt, hat man die Wahl zwischen den eng-gefaßten Szene-Standards und dem Korrektiv des DTB-Dachverbands. Letzteres basiert auf ideologie-freiem Faktencheck, während man in Schulen, Netzwerken und Foren der Szene häufig auf traditionell geprägte Lehr-Ansätze stößt, die Esoterik-Folklore und Wude-Moral-Kodex zur Richtschnur nehmen.

Die Tai-Chi-Ausbildungen von Nils Klug richten sich an eine ganz spezielle Zielgruppe. Es sind, wie er auf seiner Website ausführt, "traditionelle Ausbildungen". Das ist insofern irreführend, weil seine Lehrer und deren Lehrer, Meister Cheng Manching (Zheng Manqing) ja ihre Formen selbst entwickelt haben und solche modernen Varianten von der Yang-Familie gar nicht anerkannt sind. Offenbar ist die Bezeichnung "traditionell" anders gemeint; man kann sie als Alternative zu den Krankenkassen-Standards auffassen.

Es mag überraschen, daß Nils Klug Tai-Chi-Ausbildungen ohne Kassen-Qualifizierung anbietet. Überraschend zum einen, weil dieser Abschluß ja so begehrt ist und zum anderen, weil Klug als DDQT-Vorstand zuständig dafür war, daß das DDQT-Gütesiegel von den Kassen dafür anerkannt wurde. Auch sein massives "Anbieter-Bashing" als Mitglied der DDQT-Medien-AG sollte ihn doch eigentlich ausgewiesen haben als versierter Experte für ZPP-Fachkompetenzen für Ausbildungen und Anerkennungen.

Dr. Langhoff, Gründer des Tai Chi Zentrums und seit vielen Jahrzehnten ein ausgewiesener Kenner der Szene rät folgendes: Mein subjektiver Empfehlung ist, bei Szene-Angebote stets kritisch zu hinterfragen, ob die Werbung stimmen kann und ob Qualität und Service garantiert werden. Auch externe, und damit objektive Qualitätskontrolleure wie der Krankenkassen-Verband Vdek kommen zu vergleichbaren Schlüssen. Mit ihrem neuen ZPP-Leitfaden läßt sich die Spreu vom Weizen eindeutig trennen, denn nun gilt hier ein Scoring-Modell mit Fachkompetenz-Wertungen nach Mechanismen, wie der DTB-Dachverband sie seit langem einsetzt.


Lesetipp

ZPP-Leitfaden: Abkehr von Szene-Standards

Mit der Neufassung des Leitfadens 2021 für Krankenkassen-Kurse haben nun auch ZPP und Vdek mit ihren "Fachlichen Mindeststandards" eine vom DTB lange empfohlene "Kehrtwendung" vollzogen und die sogenannten "Fachorganisationen" wie den DDQT aus ihrem Leitfaden gestrichen. Aktionen wie die von DDQT-Vorständen Klug und Klossow könnten zum Status Quo beigetragen haben.

Ohne dieses Extra-Forum für "Chi-Erlebniswelten" und "gefühlte Fakten" sind die Kompetenzen künftiger Lehrender nun ausgerichtet an den Standards westlicher Gesundheitsbildung. Und ohne diese Nennung entfällt auch eine Verzerrung, die sicher von vielen Versicherten moniert worden ist. Der DTB begrüßt diese Entwicklung. Doch zu einem Umdenken beim DDQT oder bei den Exvorständen wird das wohl kaum führen.

Pro und Contra: DDQT-Gütesiegel Antrag BVTQ-Netzwerk Taijiquan Qigong.

 


 

Gesucht: Räumlichkeiten für Berlin und Hannover

Zwei zusätzliche Räume gesucht für Kursangebote 2023 Tai Chi, Qigong, Tuishou: AK Push-Hands-Treffen Hannover und Berlin.