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Tai-Chi-Klassiker/ Klassische Schriften und Text-Kritiken

Beim Lernen und Lehren des Tai Chi spielen die sogenannten "Klassischen Schriften" in Deutschland durchweg eine wichtige Rolle, da sie überlieferte Vorgaben enthalten, die gutes Taiji ausmachen sollen. Bekannt gemacht haben sie die Werke von Altmeister Yang Chengfu, der klassische Zitate für die Kommentare seiner Prinzipien anführte. Doch generell ist Vorsicht geboten, weil von schlecht qualifizierten Lehrern viel Falsches vermittelt wird! Auch die Klassiker selbst henthalten gravierende Irrlehren. Wie neue DTB-Soziogramme zeigen, kann man Lehrer gut einordnen nach dem Kriterum chinesischer Fachliteratur und insbesondere der Klassischen Schriften. Gute Lehrer weisen ihre Schüler auf Fehleinschätzungen in den Tai-Chi-Klassikern hin und bieten Korrekturen an (Quelle: DTB-Checkliste Tai Chi Lehrer Deutschland).Tai-Chi-Klassiker / Klassische Texte - Dr. Langhoff kommentiertYang Chengfu kommentiert die Tai-Chi-Klassiker

Wichtig ist auch bei diesem Thema der "Blick über den Tellerrand": Die Klassiker vertiefen auch das Verständnis für Fragen wie "Was ist Taijiquan?", "Woher kommt Taijiquan?" und "Was unterscheidet Taiji und Qigong?" (s. a. Tai-Chi-Klassiker / Schriften). Man sollte im Übrigen nicht vergessen, daß diese Überlieferungen für viele unterschiedliche Kampfkünste gelten (s. die Belege für T. Threadgills Shindo Yoshin Ryu Jujutsu).

Tai-Chi-Klassiker/ Klassische Texte der chinesischen Literatur

Besonders in der Lehrer-Ausbildung sollte dies im Rahmen von weltanschaulich neutraler Methodologie thematisiert werden. Ein weiteres Problem ist die für die Klassiker unklare, mystische Ausdrucksweise.  Dies durch "bessere" Übersetzungen wettzumachen ist natürlich der falscheste Ansatz - ein versierter Übersetzer soll bekanntlich nicht interpretieren (diese Meinung vertritt z. B. Louis Swaim). Gleichwohl sollte ein Lehrer beim Unterrichten versuchen, das Gemeinte zu erläutern. Dabei ist leider häufig eine selbst beanspruchte "Deutungshoheit" zu beobachten. Siehe dazu den Artikel von Dr. Langhoff Yang Family Tai Chi und die Klassiker des Takamura ha Shindo Yoshin Ryu Jujutsu im Vergleich mit Taiji-Prinzipien von Yang Chengfu. Ein neues, kostenloses Multimedia-Stundenbild im Zusammenhang mit "secret transmittions" s. Yang Family Tai Chi.

 Klassische Taiji-Überlieferungen im größeren Kontext

Gelegentlich hört man die laienhafte Meinung: Die Klassiker des Tai Chi Chuan bieten tiefes Wissen. Aber als Westler ist es oft schwierig, das ganze Bild zu erfassen, wenn man eine Übersetzung liest. Das ist falsch und es würde ja bedeuten, es gäbe grundsätzlich keine korrekten Übersetzungen. Nein - das Problem besteht darin, daß die Texte absichtich vage gelassen wurden, um nur Eingeweihten ein Verständnis zu ermöglichen.

Zudem wird oft übersehen, dass die klassischen Schriften des Taijiquan in einen fixierenden Rahmen eingepasst sind - sie sind also keineswegs "zeitlos gültig" sondern "Kinder ihrer Zeit". So ist besonders deutlich zu bemerken, dass alles "inländisch-Innere" gelobt und alles "ausländisch-Äußere" getadelt wird und zwar ohne Rücksicht auf die Fakten. Hintergrund sind Themen wie "Buddhismus/ Taoismus" und "Shaolin/ Wudang".

 Klassische Tai-Chi-Dokumente in Forschung und Lehre

Zum richtigen Lernen und zu hochwertiger Lehrer-Ausbildung gehört eine ganzheitliche, ideologiefreie Sehweise. Dem Gestalt-Modell von Dr. Langhoff kommt hier eine Vorreiter-Rolle zu. Doch wie Lehrer-Soziogramme des Dt. Taichi-Bundes zeigen, sind viele Lehrende sehr zögerlich bei der Einbeziehung von Forschungsergebnissen zu den Klassikern. Gründe sind Kommerz, Lobbyismus und nicht zuletzt Loyalität zu ihren chinesischen Lehrmeistern, die auf traditioneller Wushu-Weltsicht beharren (Quelle Faktencheck statt Fiktionen: Klassische Schriften Tai Chi Klassiker

Tai-Chi-Klassiker/ Klassische Text-Dokumentationen

Die Tai-Chi-Klassiker sind aufgrund ihres Alters und ihrer Originalität ein wichtiger Kanon für Forschungen und Recherchen. Doch Fälschungen und Zusätze machen die Bestimmung der Authentizität bisweilen so schwierig, dass man auf bloße Vermutungen und Indizien angewiesen ist.

Die von Fachleuten als wichtigste eingestuften Klassischen Tai-Chi-Schriften sind

Tai Chi Chuan Ching

Die Abhandlung über Tai Chi Chuan

Der Klassiker des Praktizierens der Dreizehn Stellungen

Der Klassiker der Dreizehn Stellungen

Der Klassiker der Push-Hands

Stundenbilder der Tai-Chi-Klassiker

Das Thema der Klassischen Taiji-Schriften wird erläutert in kostenlosen Multimedia-Stundenbildern des DTB. Stundenbilder erlauben durch ihre übersichtliche Struktur die optimale Präsentation von Lehr-Inhalten.

"Yang-Family-Tai-Chi"

Es ist längst kein Expertise-Geheim-Tipp für Ausgewogenheit mehr: Wer wirklich sachgerechte, ungefilterte Informationen braucht, kann sich an das Hamburger "Tai Chi Zentrum Hamburg e. V. (TCZ)" und dessen "Deutsche Clearing-Stelle für Yang-Family-Taijiquan" wenden. Geschäftsführer Dr. Langhoff hat als Yang-Family-Taichi-Experte diese zentrale Doku-Stelle über Jahre kontinuierlich aufgebaut (s. "Digitate Daten-Drehscheibe Web-180"). Dabei werden zahlreiche Facetten des komplexen Themas  aus übergeordneter Perspektive nach Abwägung aller Fakten ideologie-frei präsentiert. Die Ausarbeitungen basieren auf den Vorarbeiten und Rezensionen der Arbeitsgruppen "Yang-Family-Protocol" und  "Clearing House for Yang Family Tai Chi". Der beachtliche Zuspruch zeigt den weiterhin großen Bedarf. Weiterlesen Yang-Family-Tai-Chi

Neue Zitat-Seite online: Das "chinesische Schattenboxen" entstammt dem Daoismus und dient der Entwicklung innerer Kraft. Es umfaßt traditionell so unterschiedliche Bereiche wie Kampfkunst, Meditation und Gesundheit. Gerade unter Praktizierenden des "Yang-Chengfu-Tai-Chi" entwickelt sich ein zunehmendes Unbehagen, denn esoterisch-spirituelle Folklore, "gefühlte Fakten" und kommerzielle Interessen verdrängen zunehmend seriöse Aufklärung. Dies gilt insbesondere für die Lehrerausbildung. Diese Entwicklung haben unter verantwortungsbewußten Lehrern den Wunsch nach einem "TAI-CHI-TÜV" wachsen lassen. Vielleicht ist das vereinte Faktenfinder-Korrektiv von TCZ und DTB ein erster Schritt in diese Richtung. Quelle: Yang Chengfu Tai Chi Center.

Prinzipien des Tai Chi

Die auch als "Essentials" oder "Internals" bezeichneten Hauptpunkte umfassen all das, was von der Fachwelt schon immer als unbedingt beachtenswert angesehen wurde. Diese Richtlinien reichen zurück bis zu den "Saltshop-Manuals", die von Wu Yuxiang bekannt gemacht wurden. Sie gehörten demnach also nicht zum Besitz der Yang-Familie und - noch wichtiger - sie stammen nicht aus dem Chen-Stil-Taijiquan, das ja angeblich der älteste Taiji-Stil sein soll. Jüngst stehen die Prinzipien wieder im Fokus des Interesses, weil Meister Yang Jun sie plötzlich als Merkmal zur Unterscheidung von "traditionellem Tai Chi" ansieht. Mit einer solchen, recht überraschenden Interpretation wird er allerdings nicht auf breite Zustimmung stoßen. Weiterlesen: Die 10 Tai-Chi-Prinzipien.

DTB-Lehrerausbildung Qigong Tai Chi Kassel Dortmund Paderborn Essen Wuppertal

Tai-Chi-Lehrerin Petra berichtet über ihren Ausbildungsgang im berufsbegleitenden Block-System: Bericht "Der DTB-Alltags-Transfer": Lehrerausbildung Qigong Tai Chi Kassel Dortmund Paderborn Essen Wuppertal.

Innere Kraft, Resilienz-Training, Qi-Energie - wie findet man den  richtigen Lehrer?

DTB-Trainer Dr. Langhoff: Die Stärkung der "Inneren Kraft" ist ein zentrales Ziel chinesischer Gesundheitsübungen wie Taiji und Qigong. Entscheidend ist dabei für mich die Übertragbarkeit in den Alltag. Man kann auch von "Resilienz" sprechen. Damit wird eine physisch-psychische innere Kraft bezeichnet, die hilft, nach Schicksalschlägen oder Mißerfolgen nicht aufzugeben sondern wieder aufzustehen. In der Szene hört man es überall "Wer Tai Chi übt, erlangt die robuste Gesundheit eines Holzfällers, die Gelenkigkeit eines Kindes und die Gelassenheit eines Weisen". Das klingt gut und ist ja auch nicht falsch. Doch es gilt auch: Werbe-Versprechen chinesischer Meister zum Bereich "Qi-Energie" sollten stets kritsch betrachtet werden. Letztlich bilden sie mit ihrer Esoterik-Folklore eine fragwürdige Art "Lebenshilfe", die mit westlicher Erwachsenenbildung und Gesundheitsbildung unvereinbar ist. Hinter den Kulissen ihrer Narrative geht es durchweg um etwas ganz anderes. Ich habe aus den Fehlern meiner anfänglichen Naivheit gelernt und mich von mehreren meiner ehemaligen chinesischen Lehrmeister distanziert.

Der Weg zum erfolgreichen Training wird dabei insbesondere verbaut durch das, was ich gern "Beliebigkeit" nenne. Dahinter steht typischerweise "Nichtwissen-Wollen" oder "Nichtwissen-Sollen". Dieses typische Szene-Narrativ könnte man aufhübschend als "Professionelle Vagheit" bezeichnen. Überraschend für mich und deprimierend zugleich ist, daß ein Großteil von Praktizierenden genau solche "Infotainment-Erzählmuster" gut finden oder zumindest tolerieren. Bei der Lehrersuche geht es ihnen also genau genommen nicht um die "richtige Schule" sondern um die "für sie passende Schule". Quelle: Innere Kraft ("Qi") mit Tai Chi und Qigong.