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Viele Schulen berücksichtigen diesen taoistisch-kulturellen Aspekt ihres chinesischen Erbes nicht ausreichend. Ein Arbeitskreis für Wu-Wei-Forschung wird eingerichtet. Er umfasst auch Bereiche des Zen-Buddhismus
Im Unterricht der Schulen der Mitgliedsvereine geht es vordergründig zwar um Bewegungskunst/ Innere Kampfkunst, doch bilden die Grundlagen des Wu Wei einen Dreh- und Angelpunkt im Taoismus. Dies ist ein treffendes Bild, denn auf Wu Wei wird aus asiatischer Sicht letztlich die Einordnung des ganzen Tuns und Lassens des Menschen zurückgeführt.
Ein zentraler taoistisch-buddhistischer spiritueller Begriff ist das "Wu-Wei", das "absichtslose Handeln" oder eine natürliche, lebendige innere Haltung. Diese "So-Heit" wird in erster Linie durch intensives Üben von östlichen Künsten und durch die Beschäftigung mit den philosophischen Grundlagen entwickelt. Dabei geht es um müheloses, spontanes und intuitiv-richtiges Handeln. Genau genommen geht es bei der Beschäftigung mit Wu Wei (Wuwei) letztlich um Spiritualität (s. Tao/ Dao).
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Viele Menschen die sich von fernöstlichen Künsten zunächst Entspannung, verbesserte Körperhaltung, allgemeine Prophylaxe und Gesundheitspflege erhofften, fanden vermehrt auch Gefallen an der zugrundeliegenden Philosophie des Wu Wei. Ihnen fachgerecht die Grundlagen dieses "Erbes chinesischer Kultur" zu vermitteln ist eine anspruchsvolle Aufgabe der Schulen im Dachverband.
Ein weiterer Terminus ist "Wu-Chi (Wu-Ji)", das dem "Tai-Chi/Tai-Ji" vorausgeht. Dies darf mit Wu Wei (Wuwei) nicht verwechselt werden.
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