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Tai-Chi-Resilienz-Training / Qigong-Resilienz-Training

Dr. Langhoff mit Resilienz-Qigong-Übung "Stehen wie ein Baum"Kostenloses Resilienz-Training mit Taijiquan und QigongDas Thema Resilienz hat eine Tiefe, die nur schwer auszuloten ist und die vielen Menschen ohne Kampfkunst-Hintergrund unbekannt ist. Letztlich geht es um erfolgreiche Lebenskunst und das Vermögen, eine ungünstige Situation in einen Sieg zu verwandeln - und zwar durch Nachgeben und Nutzen des richtigen Zeitpunkts! Der Autor dieser Einführung in das Thema "Resilienz-Training" ist Dr. Stephan Langhoff. Er befaßt sich seit 5 Jahrzehnten mit östlichen Künsten und ihren philosophisch-kulturellen Hintergründen. Der passionierte Forscher ist auf seinem Fachgebiet international bekannt und einschlägig ausgewiesen. Er sagt: Meine Methodik des Resilienz-Trainings basiert auf der inneren Weiterentwicklung nach dem Yin-Yang-Prinzip. Es geht dabei um die Balance zwischen der eigenen Sehweise und denen der anderen. Dieses Gleichgewicht ist die Grundlage für Innere Kraft und die Fähigkeit, aus Krisen gestärkt hervorzugehen. Lehrgänge, Termine, Kurs-Kalender für die Region Nord hier: Taijiquan-Qigong-Lehrerausbildung Hannover / Niedersachsen.

Resilienz lernen mit Tai Chi, Qigong und "Innerer Kampfkunst"

Die Themen "Resilienz" und "Resilienz-Training"  werden zur Zeit auch häufig und intensiv im Zusammenhang mit Tai Chi und Qigong diskutiert. Dabei wirken Gesundheitsförderung, Meditation und Kampkunst ganzheitlich zusammen. Die daraus resultierende Vielschichtigkeit macht die Beschäftigung mit Resilienz so faszinierend und spannend. Resilienz ist eine Art "Innere Kraft", die in engem Zusammenhang mit Selbstvertrauen steht. Mit einer solchen Widerstandskraft biegt man sich zwar aber man zerbricht nicht. Dieses Prinzip, Schaden zu vermeiden ist ein Wesensmerkmal östlicher Kampfkunst und vielen bekannt aus dem Judo, Jujutsu oder Aikido. Es findet sich auch im Wado-Ryu-Karate.

Resilienz hat von der Psychologie-Forschung einen technischen Namen bekommen - es ist ein Begriff aus der Werkstoff-Physik. Hier gelten Materialen als resilient, die nach Momenten der extremen Spannung wieder in ihren Ursprungszustand zurückkehren. Gute Beispiele sind Gummi, Schwämme oder Bälle. Weitere, im Osten häufig benutzte Bilder sind biegsamer Bambus und die Zähigkeit eines Weinstocks. Für die  Jujutsu-Stilrichtung "Shindo Yoshin Ryu verweist der Name auf die Biegsamkeit der Weide, die die Schneelast abrutschen läßt und auf solche Art nicht zerbricht. In der Psyche der Menschen funktioniert das Prinzip ähnlich: Als psychische Resilienz wird die seelische Widerstandsfähigkeit bezeichnet. Es ist die Fähigkeit mit Krisensituationen umzugehen und diese zu bewältigen. Es ist somit die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung zu überstehen.

Mehr noch: Vielen Menschen gelingt es, diese Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Antriebskraft für eigene Weiter-Entwicklungen zu nutzen.

Die Folge: Resiliente Menschen besitzen eine seelisch hohe Widerstandskraft und Beweglichkeit und sind deswegen gut gewappnet gegen die Angriffe des Schicksals. Diese Stehauf-Menschen erholen sich nicht nur rasch von Schicksalsschlägen, sondern gehen oft noch gestärkt daraus hervor. Diese Eigenschaft ist natürlich nicht nur in Extremsituationen hilfreich, sondern auch im Alltag und besonders in der Arbeiswelt mit ihren komplexen Stress-Faktoren.

Resilienz-Training mit fernöstlichen Übesystemen

Kostenloses Resilienz-Training mit Taijiquan und QigongDie östlichen Übesysteme weisen enge Zusammenhänge mit Resilienz-Training auf. Der für viele Praktizierende wohl bedeutendste Aspekt östlicher Künste ist ihr Vermögen, die "Innere Kraft" oder "Innere Energie" nachhaltig zu stärken, sodass man dem Leben gewappneter und ausgeglichener gegenübertritt - körperlich, seelisch und geistig. Die Eleganz und Wirksamkeit östlicher Bewegungskünste beruht entscheidend auf dem Prinzip der "Inneren Verbundenheit". Dies kann man mit Hydraulik oder "Nut und Feder" vergleichen - oder einfacher noch mit einem elastischen Ball, der sich als einheitliche Ganzheit bewegt. Damit lassen sich mit minimalem Aufwand optimale Ergebnisse erzielen.

Resilienz-Training und Faszien-Qigong

Ein besonderer Stellenwert könnte dem Faszien-Training zukommen. Ich meine damit die "verklebten Muster", die vom ganzheitlichen Standpunkt her ja nicht nur die Physis sondern auch die Psyche betreffen können. So gesehen ist das Ziel eine körperlich-geistige Beweglichkeit. Quelle: Kostenlose Qigong-Resilienz-Übungen

Resilienz-Training mit Nairiki-Übungen

Das japanische "Nairiki" bedeutet "Innere Kraft" - im Gegensatz und als Ergänzung zu "Gairiki, äußere Kraft". Es ist ein Kampfkunst-Fachbegriff im Bujutsu, der oft gebraucht wird im Zusammenhang mit der Samurai-Kampfkunst Shindo Yoshin Ryu und der Koryu-Diskussion. Die acht Nairiki-No-Gyo werden bezeichnet als "vom Himmel inspirierte Lehren der Inneren Kraft". Eine oft übersehene entscheidende Grundlage ist die Vorstellungskraft (vgl das japanische "Shingiichinyo" und das chinesisch "Yi".

Die Nairiki-Kata sind im Jujutsu tradierte Solo-Übungen. Sie werden aber auch mit einem Partner ausgeführt, um einzuschätzen, wie weit die Entwicklung der inneren Kraft fortgeschritten ist. Seit 2013 sind Nairiki-Lehrgänge zur DTB-Lizenzverlängerung anerkannt. Eine für Resilienz-Training geeignete Kata ist die "Tetsutai (Eisenkörper).

Die ursprünglich von chinesischen Konzepten wie Himmel-Erde-Mensch beeinflussten japanischen Übungsfolgen der acht Nairiki-Kata sind in Deutschland nur einem sehr kleinen Kreis von Praktizierenden bekannt. Sie gehören zum Mokuroku (Curriculum) des japanischen Shindo Yoshin Ryu Jujutsu. (s. FAQ zur Nebenlinie Takamura Shindo Yoshin Ryu Jujutsu). Diese gehört zu den Schwertkünsten der Samurai.  

Resilienz-Training und Kampfkunst

Besonders im Kampfsport wird man immer wieder an seine Grenzen getrieben und durch Partnerübungen in schwierige Situationen versetzt die man durch Training zu meistern lernt. Dadurch werden das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen gestärkt. Dies erfolgt auch durch die hohe Disziplin und Willenskraft, die man bei einer Kampfsportart aufbringen muss. Auch Partnerübungen wie Push-Hands (tuishou), bei denen es um Strategie, Taktik und Gespür für den richtigen Zeitpunkt geht, sind ein höchst effektives Training für Resilienz-Entwicklung.

Kampfkunst, wie ich sie verstehe, sollte immer an den Fakten orientiert sein - nicht an den lediglich "gefühlten Fakten". Eine realistische Einschätzung ist allemal besser als Selbsttäuschung, wie sie bei manchen "Tai-Chi-Meistern" auftritt, wenn sie kämpfen. Auch sei hingewiesen auf die Kämpfer des chinesischen Boxer-Aufstandes, die glaubten, sie seien durch ihre Meditation sogar kugelfest ...

Korrekt betriebenes Kampfkunst-Training erschließt das Optimum der eigenen Möglichkeiten. Der überlieferte Schwertkunst-Weg der Samurai ist ein gutes Beispiel - man denke nur an den Meister Shinmen Musashi.

 

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