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Die Stehende Säule wird besonders im chinesischen Qigong praktiziert. Das "Zhan Zhuang" (Pfahlstehen) wirkt auf allen Ebenen menschlichen Seins. Es fördert bei regelmäßigem Üben Vitalität und Spiritualität. Sie vermehrt die "drei Schätze" Jing, Qi und Shen (Essenz, Energie und Geist). Wenn wir in die Ruhe eintreten (Rujing) kommen wir in Kontakt mit uns selbst - sowohl mit den offensichtlich-bewussten als auch unbewussten Seiten und Mustern unserer Persönlichkeit und individuellen Gegebenheiten. Was in der Hektik des Alltags nicht wahrnehmbar war, kommt nun zum Vorschein - ein wichtiger Teil des Selbst!
In chinesischen Kliniken wird die Stehende Säule erfolgreich gegen Bluthochdruck, Arthritis und Beschwerden von Lunge, Kreislauf und Nervensystem eingesetzt. Patienten mit Bluthochdruck können nach einem Monat die Tablettendosis reduzieren; der Blutdruckwert wird stabilisiert.
Bei Menschen, die unter Schlaflosigkeit leiden, beruhigt sich durch die Stehende Säule das Nervensystem. Bei Störungen des Atmungssystems verbessert sich die Lungenfunktion. Ebenso können Entzündungen mit Wasserbildung beispielsweise im Kniegelenk geheilt werden. Menschen mit Krebserkrankungen können durch die Stehende Säule ihren Zustand erheblich verbessern und Schmerzen reduzieren.
Die Patienten sind zur täglichen Übung aufgefordert, dies ist die wichtigste Voraussetzung für den Übungserfolg. Jedoch müssen die Übungsdauer und die Standhöhe der Belastbarkeit angepasst sein.
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Die "Stehende Säule" wird auch Pfahl-Stehen, "Stehen wie eine Kiefer" oder "Stehen wie ein Baum" genannt Wissenschaftliche Begleituntersuchungen der Qualitätsgemeinschaft Tai Chi Zentrum dokumentieren die Fragebogen-Aussagen zur Stehenden Säule vielfach. Auch internationale Forschungsergebnisse belegen positive Auswirkungen auf die Gesundheit. Mit DVDs kann man Übungen wie die Stehende Säule auch im Heimstudium erlernen und trainieren. Je nach Gesundheitszustand kann man zwischen unterschiedlichen Ständen und Armhaltungen wählen. Auch die Dauer der Übung ist nicht festgelegt - häufig reicht auch eine kurze Dauer.
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Zhan
Zhuang wird üblicherweise "Stehende Säule"
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Lehrtafel-Archive
(1) Wuji-Stand Stehen für Texte
Quelle: Archive Dachverband: Dr. Stephan Langhoff über Baumstarke Gesundheit: Stehende Säule
In der Kampfkunst wird dieser Stand zu Beginn und am Ende einer Form eingenommen. Darüber hinaus ist er sehr empfehlenswert für die Gesundheitserhaltung.
Wu Chi bedeutet Stille und Leere. Insbesondere die Füße suchen eine Position, in der der Körper zu Ruhe und Balance finden kann. Durch diese körperliche Ausgeglichenheit kann das Bewusstsein sich besser entspannen. Dadurch entspannt sich wiederum der Körper besser, kann sich auf natürliche Art bewegen und besser mit Situationen umgehen.
Checkliste: Füße schulterbreit und parallel, Knie entspannt und in die gleiche Richtung wie die Zehen. Becken leicht eingezogen, Scheitelpunkt aufgehängt, Kinn leicht eingezogen, Schultern und Brustkorb locker und losgelassen, Handflächen einwärts zu den Hüften, Atmung durch die Nase, den Atem gedanklich in den Unterbauch leiten
Ziel ist der Zustand als "eine Masse, integriert aus Himmel, Erde und Mensch", vergleichbar dem Wuji-Zustand, dem Chaos vor der Erschaffung der Welt. Aufrecht stehen, nichts denken, nichts sehen, nichts hören, sich selbst vergessen und eins werden mit der Natur.
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( 2) Taiji-Stand: Stehen für Texte
Bei allen Steh-Übungen werden die unteren Extremitäten und die Verwurzelungsfähigkeit gestärkt. Es kommt zur optimalen Ausrichtung der gesamten Körperstruktur.
Traditionelles Ziel des Trainings ist, die Körperstruktur so ausrichten, dass der Körper immer aufrecht, entspannt und auf seine Mitte hin ausgerichtet ist.
Wichtig beim Stehen ist die Entspannung der Körpermuskulatur. Die Beine sind gebeugt, die Wirbelsäule aufrecht, alle Gelenke werden entspannt. Die Zunge liegt am Gaumen an.
In den inneren Kampfkünsten spielt der Aspekt des Verwurzelns eine wichtige Rolle. Dieses erfordert Sinken und Entspannen. Hinzu kommt langes, regelmäßiges Üben in festgelegten Stellungen der Stehmeditation.
Durch die natürlichen Übungen des Pfahlstehen kann man sich entspannen, ein besseres Körpergefühl entwickeln und einen besseren Kontakt zu seinen Gefühlen bekommen.
Im Laufe der Zeit wird die Atmung tief und regelmäßig. Gedanklich leiten wir den Atem hinab in das Tantien, in den Bereich unter dem Nabel.
Anders als die Tai-Chi-Form ist das Pfahl-Stehen eine statische Übung, bei der eine bestimmte Stellung längere Zeit ohne jede Bewegung gehalten wird. Wichtig ist dabei, dass man zum Schluss nicht einfach abbricht, sondern das Abbrechen dabei denkt, sodass die geforderte Einheit von Körper und Geist bis zum Schluss gewahrt bleibt.
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Ball 45
Das "Pfahlstehen", ist eines der wirkungsvollsten Systeme zur Entwicklung des inneren Gleichgewichts. Es existiert in den meisten alten Richtungen für Gesundheitspflege, Kampfkunst, Meditation) Chinas.
Wie auch die später behandelten Seidenweber-Übungen bildete das Pfahlstehen ursprünglich die Grundlage des Übens im Tai Chi. Über sehr lange Zeit war das Pfahl-Stehen ein gut gehütetes Geheimnis der inneren Kampfkünste.
Es ist, wie die Chinesen sagen, eine sonderbare Art von Sport: Man Trainert, während man sich ausruht und man ruht sich aus, während man Trainert.
Mit der Zeit lernt man, auch die Muskeln zu benutzen, die nicht die sind, die man im Alltag benutzt.
Das Sinken“ ist im Tai Chi ein wichtiger Aspekt, der die Stabilität des Körpers gewährleistet. Bedeutend ist auch die ständige "Teilung“ des Körpers in Yin und Yang. Während der "stehenden Säule“ ist der Körper im Stand fest (Yang) und im Oberkörper locker (Yin). Im Alltag ist dies oft andersherum, was zu Haltungsschäden führen kann.
Durch die Ruhe der Übung kann das Bewusstsein leichter zur Ruhe kommen als bei Bewegung und sich tief entspannen. Zugleich steigert sich auch die Körperwahrnehmung und die Körpererfahrung. So entwickelt sich "Sung" ein Loslassen und eine tiefgreifende Entspannung - nicht nur extern/ körperlich sondern auch intern/ mental.
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