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Hinweis: In der modernen "Kampfkunst-Szene" der "Sozialen Netzwerke" wird vieles zu Yang Luchan und seinem Kampfkunst-System falsch dargestellt - beispielsweise werden häufig die Legenden für bare Münze genommen oder unkritisch übernommen. Ähnliches gilt auch für Teile der "Taiji-Szene/ Qigong-Szene" - man denke nur an Foren und Plattformen wie Youtube!
Über Yang Luchan, den Begründer des Yang-Stil-Taijiquan wird heute weltweit
diskutiert und geforscht.
Doch haben die Recherchen bis heute nicht viel Konkretes über sein
Kampfkunst-System ergeben.
Das Yang-Stil-Tai-Chi ist der zweitälteste der fünf Schulen oder Stile.
Nach Meinung vieler Experten haben Yang Luchan und Wu Yuxiang das Taiji des Chen-Dorfes unmittelbar nach dem Erlernen verändert, indem taoistische Prinzipien des Wudang in ihrem System stärker betont wurden. Weitreichende System-Änderungen nachten auch die Meister der 2. Generation. Nachdem Yang Chengfu in der 3. Generation seine grundlegenden Standards und Änderungen einführte, behielt sein Sohn Yang Zhenduo (4. Generation) diese bis heute bei. In der Generationenfolge sind 2009 in Amerika wichtige Fakten geschaffen worden: In Anwesenheit hoher Vertreter andererTaijiquan-Stilrichtungen erklärte Meister Yang Zhenduo seinen Enkel Yang Jun zum offiziellen Nachfolger und Vertreter der 5. Generation.
Ein Ziel der Ernennung zum fünften Vertreter seit Yang Luchan ist die Hoffnung von Meister Yang Zhenduo, die unterschiedlichen Taiji- Organisationen zu einigen und die Gemeinsamkeiten stärker herauszustellen. Historisch interessant ist die kontinuierlich notwendige Anpassung des "Schattenboxens an die gesellschaftlichen Veränderungen.

Über die Ursprünge des Yang-Stils gibt es aber wenig historisch Gesichertes. Der Gründer des Yang-Tai-Chi, Meister Yang Luchan, wurde 1850 von der chinesischen Kaiserfamilie zum obersten Leibwächter des Kaisers, zum Ausbilder der kaiserlichen Leibgarde und zum Lehrer des Kaisers und der Prinzen berufen. Manches deutet daraufhin, dass Yang Luchan gar nicht das in der Chen-Familie praktizierte Taiji vermittelt bekam, sondern ein unbekanntes System innerer Kampfkunst, dessen Quellen im Wudang-Gebirge liegen könnten.
Ob diese Kampfkünste innere oder äußere waren, ist von der Forschung nicht klar zu beantworten - man sagt, Yang Luchan habe zunächst "äußere Kampfkunst-Systeme" betrieben, dann bei der Chen-Familie eine "andere Kampfkunst" erlernt und diese zusammen mit der Wu-Familie zu einer "echten inneren Kampfkunst" weiterentwickelt, indem er das Training exakt nach alten taoistischen Schriften ausgerichtet hätte (Quelle: www.innere-kampfkunst.info, Innere Kampfkunst).
Yang Luchans Söhne Yang Banhou und Yang Jianhou, seine Enkel Yang Shaohou and Yang Chengfu sowie seine Urenkel Yang Zhenming, Yang Zhenji, Yang Zhenduo und Yang Zhenguo entwickelten das Familien-Erbe stetig weiter zu der heute weltweit bekannten Methode der Gesundheitsförderung. Aber das Schattenboxen dient heute auch zuweilen noch als moderne Kampfsportart mit Energie-Aussendung (Fajin) und ist auf Wettkämpfen und Wettbewerben vertreten (s. Schiebende Hände: Push Hands/ Tuishou).
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