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Oft bewundert man an Asiaten eine Art "innere Entspanntheit". Das häufig im Tai Chi und Qigong geforderte "Sung" ist nicht einfach zu realisieren. Es bedeutet Lockern und in der Verbindung "Fan Sung" soviel wie "Locker Lassen". Zusätzlich ist Geschmeidigkeit, Anpassung und "Erwidern-Können" impliziert.
Chinesische Meister verfügen über einen
philosophisch-kulturellen Hintergrund, der ihnen ein Verständnis erleichtert.
Sie weisen darauf hin, dass die deutsche Übersetzung "Entspannung" insofern ein
"falscher Freund" ist, als es nicht darum geht, schlaff zu werden (s.
Tai Chi
Entspannung).
Zusätzliche Wichtigkeit gewinnt dieses Konzept im Zusammenhang mit Kampfkunst/ Kampfsport und der Wahrscheinlichkeit von Gefahr, die es abzuwehren gilt. Im Bereich der "Inneren Kampfkunst" ist Sung ähnlich der Bereitschaft zur Weiterentwicklung sowie der stetigen Wachsamkeit gegenüber inneren Feinden. Im Körperlichen ist es eine kontrollierte Spannung, ein gesunder, natürlicher Muskeltonus - nicht zu hart und nicht zu weich, wie man ihn gut an Tieren beobachten kann.
Im geistig-seelischen Bereich ist es eine zu allem
bereite, ungetrübte Gleichmütigkeit, Ruhe und Gelassenheit. Meditativ gesprochen
soll das Bewusstsein wie ein leerer Spiegel sein, der alles ungefiltert und
uneingeschränkt wiedergibt. Der Begriff "Sung" ist eng verknüpft mit dem Begriff "Q". Mehr zu Qi-Energie
bei Dr. Langhoff: Qi. Mehr zur Historie des Tai Chi (Taijiquan,
Taiji-Quan, Schattenboxen) als Kampfkunst:
Tai Chi Kampfkunst,
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